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Hochschulrektorenkonferenz greift in Jahresversammlung die Energiewende auf
@ 2013-05-14 – 09:03:58
Auch die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) positioniert sich aktiv in der Forschung zur Energiewende. Auf ihrer Jahresversammlung in Nürnberg nahm das Thema Energiewende eine zentrale Rolle ein. HRK-Präsident Horst Hippler betonte, dass "bei der Energiewende nicht nur Natur- und Ingenieurwissenschaften gefordert seien sondern auch die Wirtschafts-, Rechts-, Geistes- und Gesellschaftswissenschaften. Die Fragen der Energiewende müssten im interdisziplinären Verbund angegangen werden." Er betonte weiterhin, dass die notwendigen Veränderungs- und Umstellungsprozesse "nur zum Erfolg führen können, wenn die Wissenschaft und damit die Hochschulen maßgeblich beteiligt werden. Die Hochschulen seien in der Forschung gefordert und müssten das notwendige Personal auf die neue Herausforderung vorbereiten."_Damit bringt sich die HRK aktiv in die Debatte über die Rolle der Wissenschaft bei der Bewältigung großer gesellschaftlicher Herausforderungen ein - und setzt einen Akzent der Hochschulen neben den bestehenden prominenten Positionierungen der Helmholtz-Gemeinschaft (Helmholtz 2020), der Technikakademie Acatech und weiterer Wissenschaftsorganisationen. Es wird interessant zu sehen sein, wie die Hochschulen jenseits schon bestehender Pioniereinrichtungen die notwendigen inter- und transdisziplinären Strategien künftig umsetzen._Mehr können Sie in der idw-Pressemeldung erfahren: http://idw-online.de/de/news533016 -
Reformvorschlag 6: Netzwerk von Nachhaltigkeitshochschulen als Angebot an Politik und Gesellschaft
@ 2013-05-13 – 05:58:16

Transformative Wissenschaft
Klimawandel im deutschen Wissen-
schafts- und Hochschulsystem
Uwe Schneidewind
Mandy Singer-BrodowskiÜberblick zum Buch "Transformative Wissenschaft" und zur Diskussion in den Monaten April bis Juli 2013 auf diesem Blog
Reformvorschlag 6: Netzwerk von Nachhaltigkeitshochschulen als Angebot an Politik und Gesellschaft
Im Buch "Transformative Wissenschaft" bieten über 30 Reformvorschläge Impulse, wie ein Umsteuern im Wissenschaftssystem möglich ist. Diese werden im Laufe der kommenden Wochen hier vorgestellt. Bei den Reformvorschlägen, die bereits in dem Buch "Nachhaltige Wissenschaft" 2009 publiziert wurden, werden die Entwicklungen der vergangenen vier Jahre nachgezeichnet.
Netzwerk von Nachhaltigkeitshochschulen als Angebot an Politik und Gesellschaft
Ein Netzwerk ausgewählter Hochschulen sollte sich in enger Kopplung mit ausgewählten Forschungseinrichtungen als Nachhaltigkeitshochschulen definieren und verdeutlichen, welche gesellschaftlich relevanten Beiträge sie in Forschung und Lehre für eine Nachhaltige Entwicklung leisten – mit konkreten, überprüfbaren Zielvorgaben in Forschung, Lehre und Weiterbildung. Dies sollte sowohl kommuniziert werden als auch in den Rahmen bestehender staatlicher Steuerungsmodelle (Zielvereinbarungen, Indikator-orientierte Mittelzuweisungen) der jeweiligen Sitzländer eingebettet sein.
Aktuelle Entwicklungen (seit 2009)
Mit dem NaWis-Verbund aus den Universitäten Kassel und Lüneburg sowie dem Wuppertal Institut und dem IASS Potsdam ist im Jahr 2011 ein solches vier Bundesländer- und Institutionen-übergreifendes Netzwerk geschaffen worden. Im Wissenschaftsjahr 2012 hat es auch eine enge Interaktion mit den Bundesländern Baden-Württemberg und Nordrhein- Westfalen gegeben. Eine Weiterentwicklung in Richtung Zielgrößen für die leistungsorientierte Wissenschaftssteuerung in den Sitzländern der hier verbundenen Institutionen ist bisher nicht erfolgt.
Weitere der 31 Reformvorschläge und deren Entwicklung seit 2009 finden Sie im Buch "Transformative Wissenschaft" und hier.
Link zum Buch beim Metropolis-Verlag, bei FairBuch.
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Warum die Umweltverbände die Wissenschaftspolitik für sich entdecken
@ 2013-05-11 – 09:02:41

Transformative Wissenschaft
Klimawandel im deutschen Wissen-
schafts- und HochschulsystemUwe Schneidewind
Mandy Singer-BrodowskiÜberblick zum Buch "Transformative Wissenschaft" und zur Diskussion in den Monaten April bis Juli 2013 auf diesem Blog
Warum die Umweltverbände die Wissenschaftspolitik für sich entdecken
Aktuelle Umweltpolitik ist ein stark wissenschaftsgestütztes Politikfeld. Die gleichzeitige Expansion von Umweltbewegung und Hochschulausbau in den 70er Jahren führte dazu, dass die Umweltverbände immer über ausreichende "Sparrings-Partner" im Wissenschaftssystem verfügten. Aktuell wird der aktive Austausch von Umweltverbänden und dem etablierten Wissenschaftsystem jedoch zunehmend geringer. Die Studie Transformative Wissenschaft untersucht die Folgen dieser Entkopplung: ein gesteigertes Engagement der Umweltverbände in der Wissenschaftspolitik.
"Seit einigen Jahren merken die Umweltverbände aber, dass der intensive Austausch mit dem etablierten Wissenschaftssystem geringer wird. Die Generation der in den 70er-Jahren berufenen Hochschullehrerinnen und -lehrer tritt ab. Viele der von ihnen vertretenen Lehrstühle werden gar nicht oder nur in veränderten Denominationen nachberufen. Die Umweltverbände spüren plötzlich die (...) skizzierten Folgen eines sich reduzierenden, auf rein innerwissenschaftliche disziplinäre Exzellenz konzen- trierenden Wissenschaftssystems" (S. 309).
Eine Beschreibung der Hintergründe und Folgen des wissenschaftspolitischen Engagements der Umweltverbände findet sich im Buch auf den Seiten 308-311.
Link zum Buch beim Metropolis-Verlag, bei FairBuch.
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Reformvorschlag 5: Innovationsministerien im Zeichen des Klimawandels nutzen
@ 2013-05-10 – 08:48:03

Transformative Wissenschaft
Klimawandel im deutschen Wissen-
schafts- und Hochschulsystem
Uwe Schneidewind
Mandy Singer-BrodowskiÜberblick zum Buch "Transformative Wissenschaft" und zur Diskussion in den Monaten April bis Juli 2013 auf diesem Blog
Reformvorschlag 5: Innovationsministerien im Zeichen des Klimawandels nutzen
Im Buch "Transformative Wissenschaft" bieten über 30 Reformvorschläge Impulse, wie ein Umsteuern im Wissenschaftssystem möglich ist. Diese werden im Laufe der kommenden Wochen hier vorgestellt. Bei den Reformvorschlägen, die bereits in dem Buch "Nachhaltige Wissenschaft" 2009 publiziert wurden, werden die Entwicklungen der vergangenen vier Jahre nachgezeichnet.
Verstärkung der sozial- und geisteswissenschaftlichen Kompetenzen in den nationalen Wissenschaftsgemeinschaften
Gerade die Kombination von Wissenschafts- und Wirtschaftsressort bietet vor dem Hintergrund einer Nachhaltigen Entwicklung die interessante Chance, die vorherrschende Dominanz von Wirtschaft vor Wissenschaft in einem solchen "Innovations-Ministerium" umzudrehen: d.h. eine Wirtschaftspolitik konsequent so zu gestalten, dass die Erkenntnisse zu den Anpassungsherausforderungen an eine nachhaltige Entwicklung in wirtschaftspolitische Impulse für Schlüsselbranchen eines Landes übersetzt werden. Dies ist leider immer noch die Ausnahme, die Wirtschaftsministerien oft "Blockade"- und nicht "Förder"- Ministerien für einen nachhaltigen Wandel.
Aktuelle Entwicklungen (seit 2009)
Seit 2009 hat es noch keine Umsetzung eines solchen Ressortzuschnittes gegeben. Aber es gibt in einzelnen Bundesländern Schritte, die in diese Richtung weisen: So wird das Wissenschaftsministerium in Nordrhein-Westfalen seit 2010 mit Svenja Schulze von einer ausgewiesenen Umweltpolitikerin geleitet. Das Wissenschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg ist seit 2011 stark in die Nachhaltigkeits-Landesstrategie des Ministerpräsidenten eingebettet.
Weitere der 31 Reformvorschläge und deren Entwicklung seit 2009 finden Sie im Buch "Transformative Wissenschaft" und hier.
Link zum Buch beim Metropolis-Verlag, bei FairBuch.
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Einführung in das Buch "Transformative Wissenschaft"
@ 2013-05-09 – 00:49:07
Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Institutes für Klima, Umwelt, Energie, erläutert im Film die Idee und den Inhalt des im April 2013 im Metropolis-Verlag erschienenen Buches "Transformative Wissenschaft. Klimawandel im deutschen Hochschul- und Wissenschaftssystem'".
Er geht dabei insbesondere auf den Bezug des Buches zur Forschung im Wuppertal Institut ein.
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Forschungskonferenz: Klimarobustes und nachhaltiges Deutschland – Wie gestalten wir die Transformation?
@ 2013-05-08 – 16:15:21
Zur Diskussion künftiger Forschungsschwerpunkte lädt das Umweltbundesamt Akteure der Klimaanpassungs- und Nachhaltigkeitsforschung sowie der Forschungsförderung am 11. und 12. Juni 2013 nach Dessau ein.
Dreiklang aus Nachhaltigkeits-, Transformations- und Anpassungsforschung
Die deutsche Klimapolitik zielt sowohl auf die Vermeidung von Treibhausgasen als auch auf die Anpassung an die unvermeidlichen Folgen des Klimawandels. Zudem sind die sozialen und ökologischen Ziele einer nachhaltigen Entwicklung weiterhin Treiber für zukunftsorientierte Politik und Forschung.Die diesjährige Forschungskonferenz des Kompetenzzentrums Klimafolgen und Anpassung im Umweltbundesamt stellt die Forschung zur Anpassung an den Klimawandel in Bezug zu Zielen und Konzepten einer nachhaltigen Entwicklung und sozial-ökologischen Transformationsprozessen. Im Fokus stehen Verbindungen von Anpassungsforschung, Nachhaltigkeitsforschung und der Forschung für eine „Große Transformation“ (WBGU).
Klimaschutz, Klimaanpassung, Nachhaltigkeit, gesellschaftliche Transformation – Wie können diese Forschungsfelder zukünftig noch stärker verschränkt werden, um Impulse für ein nachhaltiges und klimarobustes Deutschland zu entwickeln?
Die Konferenz bietet einen Rahmen, um u. a. folgende Fragen zu diskutieren und weiter zu entwickeln:
► Wie lassen sich Erkenntnisse aus der Nachhaltigkeits- und Transformationsforschung stärker in der Anpassungsforschung berücksichtigen?
► Was ergibt sich aus der Anpassungsforschung für die Gestaltung nachhaltiger Zukünfte?
► Welche Erkenntnisse lassen sich für erfolgreiche Forschungs- und Politikansätze weiterentwickeln?
► Wie lassen sich Anstöße zur Veränderung der Forschungslandschaft entwickeln?Interaktives Format – neue Forschungsthemen gemeinsam entwickeln
Diskussion und Austausch sowie die gemeinsame Entwicklung innovativer Forschungsthemen und -fragen stehen im Mittelpunkt der Konferenz. Akteure der Forschung und der Forschungsförderung sind dazu eingeladen, ihr Wissen und ihre Expertise einzubringen, um die zentralen Themen und Fragen für eine nachhaltige und klimarobuste Gesellschaft zu identifizieren.Die Diskussionen erfolgen in parallelen Arbeitsgruppen. Für die Identifikation der Themen und Leitfragen der Arbeitsgruppen werden die Teilnehmenden bereits bei der Anmeldung aktiv im Rahmen einer Befragung mit einbezogen. Die Ergebnisse der Befragung werden in die Konzeption der Arbeitsgruppen und die Entwicklung von Leitfragen einfließen.
Veranstalter: Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung (KomPass) im Umweltbundesamt
Konzeption und Durchführung: Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)
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MOOCs für Nachhaltige Entwicklung - Abstimmung im Rahmen einer Initiative des Stifterverbandes
@ 2013-05-08 – 10:53:37
Der Stifterverband der deutschen Wissenschaft organisiert aktuell die Förderung von MOOCs (Massive Open Online Courses) mit ingesamt 250 000 €. Das Angebot von öffentlich zugänglichen Online-Kursen setzt sich international an mehr und mehr Hochschulen durch und trägt zur Öffnung der Hochschullandschaften bei. Die Offensive vom Stifterverband und Iversity ist eine der ersten großen deutschen Förderoffensiven für solcher Kurse.
Aus über 200 Angeboten von Lehrteams vieler deutscher Hochschulen werden zehn Kurs-Konzepte ausgewählt und anschließend mit jeweils 25 000 € für die Umsetzung des Online-Konzeptes unterstützt. Die Entscheidung wird über eine Online- Abstimmung getroffen. Erstaunlich viele Nachhaltigkeitsinitiativen nutzen die Chance zur Bewerbung ihrer Kurse, z.B. die TU Kaiserslautern mit einem Einführungskurs zu Nachhaltiger Entwicklung von einem Team um Prof. Dr. Michael Hauff.
Bis zum 22.05. kann abgestimmt werden. Nutzen Sie die Abstimmungsmöglichkeiten hier.
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Behindert staatliche Steuerung die Wissenschaft?
@ 2013-05-08 – 10:10:21

Transformative Wissenschaft
Klimawandel im deutschen Wissen-
schafts- und Hochschulsystem
Uwe Schneidewind
Mandy Singer-BrodowskiÜberblick zum Buch "Transformative Wissenschaft" und zur Diskussion in den Monaten April bis Juli 2013 auf diesem Blog
Fehlwahrnehmung "Staatliche Steuerung behindert die Wissenschaft"
Die Diskussion über eine "transformative Wissenschaft" löst in Diskussionen immer wieder eine Reihe von Sorgen und Bedenken sowie Fehlwahrnehmungen aus. 12 der wichtigsten Fehlwahrnehmungen greifen wir auf dem Blog sowie im Buch "Transformative Wissenschaft" (S. 377 f.) auf.
"Wer in einer möglichst weitgehenden Hochschulautonomie den zentralen Imperativ für eine qualitätsvolle Hochschulentwicklung sieht, muss jede Form staatlichen Eingriffs als Behinderung empfinden. In der wissenschaftspolitischen Debatte findet sich diese Position prominent vertreten von Hochschulleitungen, aber auch aus dem Bereich der Wirtschaft.
Für einen Sektor, der zu rund 80% öffentlich finanziert wird – wie das bei Hochschulen der Fall ist – birgt eine solche Position Risiken. Es droht eine "Autonomiefalle". Denn ohne die Möglichkeit der politischen Rückkopplung von Hochschulstrategien droht Legitimations- und damit letztlich auch Finanzierungsverlust. Hochschulen tun daher gut daran, den staatlichen Ge- staltungsanspruch als sinnvoll anzuerkennen. Die eigentliche Diskussion sollte um die Form der Umsetzung gehen. Und im Zuge neuer Steuerungsphilosophien liegt diese jenseits bürokratischer Gängelung."
Weitere der 12 Fehwahrnehmungen finden Sie im Buch "Transformative Wissenschaft" auf den Seiten 377 ff. sowie im Blog auf "Die 12 Fehlwahrnehmungen einer transformativen Wissenschaft"
Link zum Buch beim Metropolis-Verlag, bei FairBuch.
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DFG- Sackgasse für transformative Forschung?
@ 2013-05-07 – 11:36:38

Transformative Wissenschaft
Klimawandel im deutschen Wissen-
schafts- und HochschulsystemUwe Schneidewind
Mandy Singer-BrodowskiDFG - Sackgasse für eine transformative Forschung?
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ist als Selbstorganisation der deutschen Wissenschaft aktuell kein Impulsgeber für eine transformative Wissenschaft. Die Studie Transformative Wissenschaft zeigt, welche Öffnungstendenzen es im Hinblick auf eine Missions- sowie eine stärkere Gesellschaftsorientierung bei der DFG gibt:
"Die Förderung erfolgt insbesondere für Forschungsansätze und Zugänge, die im aktuellen Wissenschaftssystem etabliert und dadurch in den bestehenden Gutachtergremien repräsentiert sind. Dies sichert einen hohen Qualitätsstandard im Hinblick auf die bestehenden Formen der Forschung, verringert in der Regel jedoch die Erfolgschancen für neue und daher noch nicht in gleicher Weise qualitätsgesicherte Forschungsparadigmen – wie es die transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung darstellt. Sowohl die Ergebnisse der Exzellenzinitiative als auch das Spektrum der geförderten koordinierten Forschungsverbünde und der Anträge der Einzelförderung zeigen dies" (S. 148).
Eine detailliertere Darstellung der Anknüpfungspunkte an eine transdisziplinär ausgerichtete und Transformationsprozesse begleitende Forschungsförderung in der DFG findet sich im Buch auf den Seiten 148-150.
Link zum Buch beim Metropolis-Verlag, bei FairBuch.
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A New Social Contract for Sustainability? - An Anglo-German Conference
@ 2013-05-07 – 10:35:23
Inspiriert von dem Gutachten des WBGU "Welt im Wandel - Gesellschaftsvertrag für eine große Transformation" richtet die Schumacher Gesellschaft in Großbritannien eine zweitägige Tagung Workshop "An Anglo-German Conference: A New Social Contract for Sustainability" aus. Ziel der Konferenz ist es neue Formen des Dialogs zwischen Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Bürgerschaft zu diskutieren.
Unter Rückgriff auf Theorien des Gesellschaftsvertrags werden Nachhaltigkeitsprozesse und ihre Aushandlung vor dem Prozess gesetzlicher Legitimation betrachtet - in den Bereichen Produktion, Konsum und Konflikte zwischen verschiedenen Interessensgruppen. Auch ein neuer Vertrag zwischen Wissenschaft und Gesellschaft spielt hier eine Rolle.
Die Konferenz findet vom 20. bis 21. Juni in Bristol statt. Nähere Informationen finden Sie hier.
Einführung in das Buch "Transformative Wissenschaft"

