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Archiv der Einträge: August, 2012
  • Wissen von der Basis für den globalen Wissenschaftsrat für Biodiversität - Plädoyer für ein transdisziplinäres Wissenschaftsverständnis vom neuen Leiter des Museums für Naturkunde in Berlin

    Museum für Naturkunde - Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversität

    Die Rettung der Biodiversität ist eine soziale und wissenschaftliche Herausforderung. Johannes Vogel, Generaldirektor des Museums für Naturkunde, spricht sich im neuesten Artikel im renommierten Wissenschaftsmagazin "Nature" dafür aus, Wissen von der Basis stärker im globalen Wissenschaftsrat für Biodiversität, IPBES, zu berücksichtigen. "Wenn Menschen die Probleme beim Klimawandel und Biodiversitätsverlust verursachen, dann ist ein Umdenken der Menschen auch der Schlüssel zum Erfolg. Für die Glaubwürdigkeit und Akzeptanz von IPBES ist es wichtig, dass verschiedene Quellen von Wissen berücksichtigt werden. Dazu gehören nicht nur wissenschaftliche Publikationen in hochrangigen Zeitschriften, sondern auch Erfahrungen und Erkenntnisse normaler Bürger", so Vogel. "Wir müssen offen sein und neue Wege finden."

    Ein wichtiger Schritt hierfür ist der Ausbau einer Partnerschaft zwischen Forschungseinrichtungen und Bürgern, wo derartige Beziehungen experimentell entwickelt werden können.

    Weitere Informationen unter: idw-online.de und biodiversity.de

  • Fachgespräch "Transparenz und Partizipation in der Forschung"

    Die Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen lädt ein zum Fachgespräch "Transparenz und Partizipation in der Forschung" am 18. September 2012 in Berlin.

    In der Diskussion um eine gesellschaftsorientierte und transdisziplinäre Forschung gewinnt das Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Freiheit und Partizipation zivilgesellschaftlicher Akteure bspw. in Forschungspolitischen Schwerpunkten mehr und mehr an Bedeutung. Die Bundestagsfraktion 90/Die Grünen planen aus diesem Grund ein öffentliches Fachgespräch, u.a. zu den Fragen:

    "Wie verhält sich dieser Ansatz zu dem Anspruch, Wissenschaft von Vereinnahmungen durch spezifische Interessen freizuhalten? Wer ist gemeint, wenn davon die Rede ist, Vertreterinnen und Vertreter "der" Zivilgesellschaft partizipativ einzubeziehen? Und in welchem Verhältnis stehen Mitgestaltungsinteressen zu den Besonderheiten des wissenschaftlichen Erkenntnisprozesses Welche Instrumente und Methoden, welche Erfahrungen und Probleme partizipativer Einbeziehung von zivilgesellschaftlichen Gruppen und Stakeholdern gibt es? 

    Im Wissenschaftsjahr 2012 sind Sie eingeladen gemeinsam mit folgenden Experten die Chancen und Grenzenzivilgesellschaftlicher Partizpation in der Forschung zu diskutieren:

    Chancen und Grenzen von Transparenz und Partizipation in der Forschung

    Gesprächsrunde mit Eingangsstatements

    Prof. Dr. Ernst Th. Rietschel
    acatech - EU-Beauftragter des Präsidiums; Ehemaliger Präsident der Leibniz Gemeinschaft

    Prof. Dr. Armin Grunwald
    Leiter des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag; Institutsleiter ITAS

    Dr. Steffi Ober
    Projektleiterin "Forschungswende" für die Vereinigung der Deutschen Wissenschaftler

    Dr. Gerd Stadermann
    Ehemaliger Geschäftsführer des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien

    Moderation: Krista Sager MdB

    Nähere Informationen erhalten Sie hier.

  • "Unternehmen Postwachstum: Unternehmensstrategien an den Grenzen des Wachstums" - Öffentliche Abschlussdiskussion der Sneep und VÖW Sommerakademie 2012

    "Unternehmen Postwachstum: Unternehmensstrategien an den Grenzen des Wachstums" so lautet der Titel der diesjährigen Sommerakademie der Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung und des studentischen Netzwerks für Wirtschafts- und Unternehmensethik sneep vom 20.08. bis 24.08. in Berlin. Die sneep-VÖW-Sommerakademie für 20 engagierte Studierende und Doktorandinnen will aktuellen Fragen und Erkenntnissen zur Wachstumsdiskussion nachgehen und setzt dabei einen Fokus auf die Rolle der Unternehmen als einem Teil der Postwachstumsgesellschaft: Was sind die Eckpunkte der aktuellen Debatte um Wachstum? Welche Rolle spielen Unternehmen darin? Welchen Gestaltungsspielraum haben Unternehmen im Hinblick auf Wachstum? Welche Rolle spielen der Wettbewerb und makroökonomische Rahmenbedingungen? Wie könnten Unternehmensstrategien in einer Postwachstumsgesellschaft aussehen? Welche Rolle haben BürgerInnen und KonsumentInnen? Die Veranstaltung ist Teil der Reihe "Transformatives Wissen schaffen".

    Die Ergebnisse der Sommerakademie werden auf einer öffentlichen Veranstaltung präsentiert und diskutiert:

    am Freitag, den 24. August 2012, von 14.00 – 15.30 Uhr
    im kleinen Saal in der Heinrich Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin.

    Im Anschluss an die Diskussion gibt es die Möglichkeit des Kennenlernens und des Austauschs bei einem kleinen Imbiss. Um eine Anmeldung wird gebeten. Dazu reicht eine Mail mit Name, Institution und Anschrift an die Geschäftsstelle der VÖW: info@voew.de.

  • ISOE-Tagung "wahrhaft nützlich. Was kritische Nachhaltigkeitsforschung ausmacht"

    Das ISOE-Institut für sozial-ökologische Forschung lädt am Freitag, den 16. November 2012, zur Tagung "wahrhaft nützlich. Was kritische Nachhaltigkeitsforschung ausmacht" ein. Sie ist Teil der Reihe "Transformatives Wissen schaffen" im Wissenschaftsjahr 2012. Die Tagung des ISOE steht unter der Leitfrage "Was für eine Nachhaltigkeitsforschung brauchen wir, und in welchem Verhältnis muss sie zu Gesellschaft und Politik stehen, um die globalen sozial-ökologischen Herausforderungen der Zukunft besser bewältigen zu können?".

    Vor Beginn der Tagung werden an die Teilnehmer/innen die "Frankfurter Thesen" verschickt, die als Diskussionsgrundlage dienen sollen. Während der Tagung werden diese dann in Themenwerkstätten zu Wasser, Energie, Mobilität sowie Biodiversität & Ernährungssicherung bearbeitet. Die Keynote der Tagung hält Prof. Dr. Gesine Schwan, Präsidentin der Humboldt-Viadrina School of Governance.

    "wahrhaft nützlich. Was kritische Nachhaltigkeitsforschung ausmacht"

    16. November 2012

    10:00 – 17:30 Uhr

    Haus am Dom, Frankfurt am Main

    Mehr Informationen zu Programm und Anmeldung demnächst auf www.isoe.de

  • Green Campus 2020 - Konferenz vom 19. bis 21.09. in Dresden

    Das Thema Green Campus gewinnt für Hochschulen und Forschungseinrichtungen zunehmend an Bedeutung. Davon sind mehrere Bereiche in Wissensbetrieben berührt: das Management von Liegenschaften, die Konzeption neuer oder modernisierter Immobilienprojekte sowie die Nachhaltigkeit in Forschung, Lehre und Transfer. Mit ausgewiesenen Experten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft soll auf das Trend-Thema über die grüne Zukunft der Universitäten, Fachhochschulen und außerhochschulischen Einrichtungen diskutiert werden.

    Green Campus 2020 Dresden
    Effizienz & Nachhaltigkeit Green Campus umfassend gedacht
    Gesamtkonzeption für Lehre, Forschung & Transfer
    Best-Practice-Tour am 21. September (optional)
    19. bis 21. September 2012
    in der HTW Dresden


    Die Partner:
    Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf, HIS – Hochschul-Informations-System GmbH Hannover, Technische Universität Dresden, Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, Landeshauptstadt Dresden, Dresden Marketing GmbH und die Lemmens Medien GmbH.

    Im PDF finden Sie ein ausführliches Programm und die Anmeldemodalitäten.

    Green_Campus_Programm_2012_Web(1)

  • Baden-Württembergs Hochschulen verfügen über größtes Studienangebot zu Nachhaltiger Mobilität

    Im Bereich der Nachhaltigen Mobilität herrscht an Deutschlands Hochschulen eine große Vielfalt an Studiengängen. Neben Baden-Württemberg an der Spitze können auch Nordrhein-Westfalen und Bayern mit einem dichten Angebot punkten. Dies ergab eine Analyse, die das Fraunhofer IInstitut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) in Kooperation mit PricewaterhouseCoopers im Auftrag der baden- württembergischen Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie (e-mobil BW) durchgeführt hat. Im Rahmen der Studie mit dem Titel »Akademische Qualifizierung – Analyse der Bildungslandschaft im Zeichen von Nachhaltiger Mobilität« wurden bundesweit mehr als 600 Studiengänge verglichen und Unternehmen direkt befragt.

    »Baden-Württembergs Hochschulen sind fit für die Elektromobilität. Bundesweit finden hier Studieninteressierte das größte Angebot zum Thema Nachhaltige Mobilität«, fasste Wissenschaftsministerin Theresia Bauer anlässlich der Vorstellung der Studie am Fraunhofer IAO zusammen. Das baden-württembergische Angebot zeichne sich insbesondere dadurch aus, dass nicht nur technische Aspekte in den Bildungsangeboten verankert sind, sondern
    dass auch die Systemkompetenz in vielen Studiengängen einen Schwerpunkt bildet. Für nachhaltige Mobilitätslösungen sei es unerlässlich, sich neben technischen auch mit sozialwissenschaftlichen Fragen zu beschäftigen, bestätigte auch e-mobil BW-Geschäftsführer Franz Loogen. »Nachhaltige Mobilität ist ein Vorhaben, das verschiedene Fachthemen berührt, hier ist demnach Interdisziplinarität gefragt«, ergänzte Prof. Dr. Wilhelm Bauer, stellvertretender Institutsleiter des Fraunhofer IAO.

     

    Die Studie habe aber auch gezeigt, dass trotz des generell ausreichenden Bildungsangebots das Engagement in einigen Schlüsselbereichen noch verstärkt werden müsse, gab Wissenschaftsministerin Bauer zu bedenken. Dazu zählen die Batteriespeicherung, Energiesysteme, Gesamtfahrzeugkonzepte/- integration sowie Lademanagement und Brennstoffzellentechnologie.

     

    Um für Studieninteressierte eine bessere Orientierung zu ermöglichen, empfehlen die Wissenschaftler_innen des Fraunhofer IAO, mehr Transparenz zu schaffen. Die gilt sowohl für Studieninteressierte, um relevante Studiengänge zu finden, als auch für Unternehmen, die schnell verlässliche Informationen suchen, wo sie Absolvent_innen mit den gewünschten Kompetenzen finden können.

    Quelle und weitere Informationen

  • NRW- Wissenschaftsministerium stärkt die Verbraucherforschung

    Das Wissenschaftsministerium stärkt gemeinsam mit dem Verbraucherschutzministerium und der Verbraucherzentrale NRW die Verbraucherforschung. In einer ersten gemeinsamen Ausschreibung stehen jetzt die Gewinnerprojekte fest. Sieben Forscherinnen und Forscher an NRW-Hochschulen und an einer Forschungseinrichtung werden ab dem 1. August 2012 mit insgesamt rund 100.000 Euro gefördert. Die Mittel sollen engagierte Verbraucherforscherinnen und -forscher in der Projektplanungsphase und beim Einwerben von Drittmitteln unterstützen. Die Förderung läuft über fünf Monate und beinhaltet einen Personalkostenzuschuss sowie Reisemittel.

    "Gute Verbraucherforschung ist die Basis für einen effizienten Verbraucherschutz. Mit den Fördermitteln wollen wir Forscherinnen und Forscher aus Nordrhein-Westfalen dabei unterstützen, sich erfolgreich um Fördermittel der EU oder des Bundes zu bewerben", sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.

    "Wir wollen Verbraucherinnen und Verbraucher stärken. Deshalb brauchen wir eine theoretische Wissensbasis als Grundlage für effizientes und nachhaltiges verbraucher- und wirtschaftspolitisches Handeln. Die wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen ändern sich rasant. Was bedeutet das für Verbraucherinnen und Verbraucher? Wie können sie gezielt befähigt werden, selbstbewusst die für sie richtige Entscheidung zu treffen? Mit diesen Fragen soll sich die Verbraucherforschung beschäftigen", so Verbraucherschutzminister Johannes Remmel.

    "Die ausgewählten Projekte repräsentieren die Vielfalt der Verbraucherforschung in Nordrhein-Westfalen. Mit unserer Förderung gelingt es nun, das Handeln und die Bedürfnisse von Konsumenten aus verschiedenen wissenschaftlichen Blickwinkeln zu betrachten. Damit kommen wir dem Ziel, Erkenntnisse über die bestimmenden Faktoren von Verbraucherverhalten zu erlangen, sie sinnvoll zu verknüpfen und in gesellschaftliche Entscheidungsprozesse einfließen zu lassen, schon einen großen Schritt näher", begrüßte Klaus Müller, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW, die Anschubfinanzierung der einzelnen Forschungsprojekte.

    Weitere Informationen unter www.vz-nrw.de/verbraucherforschung.
    Quelle



Einführung in das Buch "Transformative Wissenschaft"


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