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Archiv der Einträge: Mai, 2010
  • COPERNICUS Alliance Workshop vom 02.-03.07.2010 in Graz

    Vom 02.-03.07.2010 findet an der Universität Graz ein COPERNICUS Alliance-Workshop statt. Er soll die mit der COPERNICUS-Charta initiierte Idee europäischer Nachhaltigkeitshochschulen in einem Kreis engagierter Vorreiterhochschulen auf neue Beine stellen.

    Zentrale Elemente des internationalen Workshops werden sein:
    "- to inform about the aims, vision, opportunities and recent development of the COPERNICUS Alliance
    - to work on an update of the COPERNICUS Charta to adopt it according to actual and future requirements of the European Higher Education area and
    - to establish European working groups in various fields of Higher Education for Sustainable Development like for example: European higher education policy, student entrepreneurship, funding strategies etc."

    Das Programm des Workshops kann hier heruntergeladen werden.

    Weitere Informationen sind erhältlich über die E-Mail-Adresse office@copernicus-alliance.org

  • Tagung und Preisverleihung: „Sustainable University“ an der Leuphana-Universität Lüneburg

    Am heutigen 21.05.2010 fand im Rahmen des Wettbewerbes "Land der Ideen" die Tagung und Preisverleihung: „Sustainable University“ an der Leuphana-Universität Lüneburg statt. Die Veranstaltung war insofern eindrucksvoll als deutlich wurde, wie weitgehend die Leuphana Universität ihre integrierte Nachhaltigkeitsstrategie umgesetzt hat. Die meisten der neu geschaffenen Nachhaltigkeitsprofessuren sind berufen. Inzwischen erfolgte auch die Einrichtung einer eigenständigen Fakultät für "Nachhaltigkeitwissenschaften" als eine von vier Fakultäten der Leuphana Universität. Das vom Stararchitekten Libeskind als Positiv-Energie-Gebäude entworfene neue Hörsaalzentrum steht bald vor seiner Grundsteinlegung und wäre ein weiterer Schritt zur Vision eines klimaneutralen Campus an der Leuphana-Universität.

    In einem weiteren Vortrag stellte Frau Dr. Evelyn Nowotny vom österreichischen Wissenschaftsministerium die in den letzten Jahren in Österreich initiierten Maßnahmen für die politische Förderung Nachhaltiger Hochschulen vor. Diese reichen von neuen Formen der Forschungsförderung, wie sie sich auch in Deutschland finden, insbesondere über flexible Formen der finanziellen Unterstützung für innovative Initiativen über einen alle zwei Jahre in 8 Kategorien mit hoher Sichtbarkeit verliehenen "Sustainability Award" bis hin zur Integration von Nachhaltigkeitszielen und -projekten in die Leistungsvereinbarungen des Wissenschaftsministeriums mit den Hochschulen. Hier stecken einige Anregungen auch für politische Impulse auf Bundes- und Landesebene in Deutschland.

  • Ergebnisse und Follow-Up aus der Tagung "Hochschulen für eine Nachhaltige Entwicklung" mit HRK und DUK in Bremen am 15.04.2010

    Anläßlich der am 1. März 2010 von Hochschulrektorenkonferenz (HRK) dem Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) verabschiedeten gemeinsamen Erklärung zur "Hochschulbildung für nachhaltige Entwicklung" fand am 15.04.2010 eine begleitende Tagung an der Universität Bremen statt. Sie bildet den Auftakt für einen weiteren Prozeß der AG "Hochschule und Nachhaltigkeit". Auf der Abschlussrunde der Tagung des 15.04.2010 wurden dazu unterschiedliche zukünftige Maßnahmen (s.u.) diskutiert und in einem ersten Arbeitstreffen am 30.04.2010 konkretisiert. Der Prozeß wird von Prof. Dr. Georg Müller-Christ, Konrektor an der Universität Bremen, koordiniert. Interessierte können sich an Frau Frau Nadine Dembski (nadem@uni-bremen.de) wenden.

    Ergebnisse der Abschlussrunde der Tagung
    „Hochschulen für eine nachhaltige Entwicklung“
    am 15.4.2010 an der Universität Bremen

    In der Abschlussrunde haben die Teilnehmer/innen der Tagung die folgenden
    Vorschläge für die weitere Zusammenarbeit gemacht:
    1. Auf einer weiteren Veranstaltung sollten mehr Hochschulen ihre guten
    Beispiele darstellen und zur Diskussion stellen können, wie sie Nachhaltigkeit
    in Forschung, Lehre und Transfer umgesetzt haben.
    2. Die HRK wird gebeten, den Prozess aktiv weiter zu unterstützen
    und den Dialog mit den Hochschulen zu initiieren.
    3. Die Rektoren der Hochschulen sollen über die Ergebnisse und die weiteren
    Prozessschritte informiert werden.
    4. Neben der konkreten Umsetzung vieler Maßnahmen soll auch weiter an
    der strategischen Einbindung des Themas in Hochschulen gearbeitet
    werden: Wie lässt sich das Thema mit der Idee einer modernen Hochschule
    verknüpfen?
    5. Wie in Österreich könnte in Deutschland ein Wettbewerb initiiert werden,
    um Best-Practices sichtbar zu machen und zu würdigen (Preis ausloben)
    6. Eine inhaltliche Diskussion über die Verknüpfung der Diskussionen über
    eine soziale und demokratische Hochschule mit der Einbindung von
    Nachhaltigkeit könnte geführt werden.
    7. Studierende sollten aktiv in den Prozess einbezogen werden, um die
    Nachfrage nach nachhaltigkeitsbezogenen Inhalten zu fördern und als
    Argument für ein größeres Angebot einsetzen zu können.
    8. Die Entwicklung einer Hochschule in Richtung Nachhaltigkeit sollte über
    Kennziffern sichtbar gemacht werden können.
    9. Kooperationsangebote der Wirtschaft für Forschung und Lehre sollen
    aktiv genutzt werden.

    Von der Tagung ist ein Videomitschnitt verfügbar.



Einführung in das Buch "Transformative Wissenschaft"


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