Das BMBF sollte in Kooperation mit einzelnen Bundesländern 20 Lehrprofessuren für „Nachhaltige Entwicklung“ an deutschen Hochschulen ausschreiben – konzipiert als Bundesprogramm zur Anschubfinanzierung und Verstetigung durch die sich daran beteiligenden Landesregierungen. Die LehrstuhlinhaberInnen sollten hohe Anforderungen an Transdisziplinarität und Qualität ihrer bisherigen Lehre erfüllen. Vor diesem Hintergrund sollten in den Berufungsprozess sowohl Studierende als auch unterschiedliche Praxispartner und Anspruchsgruppen (u.a. aus dem NGO-Bereich) stärker als sonst an der Auswahl der Professuren beteiligt werden. Die Besoldung dieser Professuren im Rahmen der W-Besoldung sollte sich insbesondere an den Lehrleistungen und der transdisziplinären Qualität der umgesetzten Forschungsprojekte orientieren. Ein Teil der Professuren sollte gezielt als nebenberufliche Professuren konzipiert sein. (S. 210).