Das BMBF sollte in Kooperation mit einzelnen Bundesländern 20 Lehrprofessuren für „Nachhaltige Entwicklung“ an deutschen Hochschulen ausschreiben – konzipiert als Bundesprogramm zur Anschubfinanzierung und Verstetigung durch die sich daran beteiligenden Landesregierungen. Die LehrstuhlinhaberInnen sollten hohe Anforderungen an Transdisziplinarität und Qualität ihrer bisherigen Lehre erfüllen. Vor diesem Hintergrund sollten in den Berufungsprozess sowohl Studierende als auch unterschiedliche Praxispartner und Anspruchsgruppen (u.a. aus dem NGO-Bereich) stärker als sonst an der Auswahl der Professuren beteiligt werden. Die Besoldung dieser Professuren im Rahmen der W-Besoldung sollte sich insbesondere an den Lehrleistungen und der transdisziplinären Qualität der umgesetzten Forschungsprojekte orientieren. Ein Teil der Professuren sollte gezielt als nebenberufliche Professuren konzipiert sein. (S. 210).
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- http://www.medienmanagement-mainz.de
- 2009-09-29 @ 10:50:34
Den Vorschlag von Frau Augenstein finde ich sehr gut. Lehrprofessuren sind sicher ein sinnvoller Weg zur Stärkung der Lehre. Allerdings müsste beim Thema "Nachh. Entwicklung" ein Konsens gefunden werden, was dies genau bedeuten soll, in welchen Fächern/Fakultäten sie angesiedelt sein soll und mit welchem Ziel für die Studierenden. Es muss auch Rückhalt von den Länderministerien und HRK geben. Für Infos zum Stand der Entscheidungen und Diskuss. zu Lehrprofessuren und "Nachhaltigkeit" bin ich dankbar.
Frank Habann, Dozent für Medienmanagement, Universität Mainz


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