Gesellschaftliche Gruppen sollten Mut zu selbständigen hochschulpolitischen Entwürfen aufbringen und sich dabei von vergangenheitsorientierten ideologischen Barrieren lösen. Es bedarf hochschulpolitischer Entwürfe von Gewerkschaften, Kirchen, Umweltverbänden, aber auch allen politischen Parteien, die über das Postulat reiner Hochschulfreiheit hinausgehen.
Um die Entwicklung solcher Leitbilder zu fördern, sollten in regelmäßigen Abständen Tagungen stattfinden, in denen sich Vertreter von Nichtregierungsorganisationen (NGOs wie u.a. Umweltverbänden) mit Vertretern aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen treffen, um mögliche Forschungsthemen und -agenden abzustimmen. In einer weiteren Ausbaustufe sollte ein spezifischer Fonds für die Forschungsförderung (z.B. zur Nachhaltigkeitsforschung) aufgelegt werden, über dessen zu beforschende Themen von Seiten der NGOs entschieden wird. (S. 29).