szmmctag

  • Innovative Lehrmethoden im Kontext der Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung an Hochschulen - Netzwerktreffen des BNE-Hochschulnetzwerks Baden-Württemberg

    Am 13.05.2015 wird am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) das nächste Netzwerktreffen des BNE- Hochschulnetzwerks Baden-Württemberg statt finden. Leitthema der Veranstaltung sind innovative Lehrmethoden im Kontext der Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung (BNE). Nach Vorträgen durch Dr. Oliver Parodi und Richard Beecroft (beide KIT) und Prof. Dr. Marco Rieckmann (Universität Vechta) am Vormittag können sich die TeilnehmerInnen nachmittags in Workshops zusammenfinden. Eine inhaltliche Beschreibung der Workshops kann dem Tagungsprogramm entnommen werden.

    Programm_Tagung_KIT_13-05-2015_BNE-Hochschulnetzwerk

    Weitere Veranstaltungen im Kontext einer Nachhaltigen Wissenschaft finden Sie hier.

  • Reallabore als Katalysator für eine lernende Gesellschaft auf dem Weg zu einer Nachhaltigen Entwicklung

    Was sind die Schlüsselelemente einer nachhaltigen Entwicklung? Uwe Schneidewind und Mandy Singer-Brodowski setzen sich in ihrem Artikel "Vom experimentellen Lernen zum transformativen Experimentieren - Reallabore als Katalysator für eine lernende Gesellschaft auf dem Weg zu einer Nachhaltigen Entwicklung" mit der Frage auseinander, wie der Wissenstransfer von Nachhaltigkeitsthemen gelingen und zu gesellschaftlichen Transformationsprozessen beitragen kann und welche Rolle dabei Reallabore spielen.
    Der Beitrag knüpft an die Inhalte der UN-Weltdekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" (BNE) an und schlüsselt auf, wie sich Lernende über die Durchführung eigener Projekte, die real existierende Probleme thematisieren (real-world-problems), Kompetenzen im Sinne einer reflektierten Lebensweise aneignen können. Dabei steht die Reflexion des eigenen Denkens und Handels im Sinne eines emanzipatorischen Ansatzes im Vordergrund. Lernende sollen mittels der Projektarbeit selbständig auf Probleme aufmerksam werden und Lösungen für diese entwickeln als auch kooperatives Handeln erlernen. Schneidewind und Singer stellen die Vorteile des Erfahrungslernens (experiential learning) in Nachhaltigkeitsprojekten dar und erklären wie diese Form des Lernens einen gesellschaftlichen Wandel fördern und somit zur großen Transformation beitragen kann. Sie zeigen die Notwendigkeit von Realexperimenten bzw. von Reallabors für die transdisziplinäre Forschung und Bildung auf und benennen die methodischen und normativen Herausforderungen ihrer Umsetzung.
    Der Beitrag ist in der Zeitschrift für Wirtschafts- und Unternehmensethik (zfwu 1/2015) erschienen und steht mit freundlicher Genehmigung des Rainer Hampp Verlags nun hier als Download zur Verfügung.
    Weitere Diskussionsbeiträge finden Sie hier.
  • "Forschungspolitik – ein lohnendes Thema für zivilgesellschaftliche Organisationen?" Workshop am 11.05.2015 in Düsseldorf

    Die Zivilgesellschaftliche Plattform Forschungswende veranstaltet in Kooperation mit dem NABU-NRW und der Verbraucherzentrale NRW einen Workshop "Forschungspolitik – ein lohnendes Thema für zivilgesellschaftliche Organisationen?". Ziel der Veranstaltung ist es das Verständnis für Forschung und Innovation in zivilgesellschaftlichen Organisationen zu stärken und Ansätze für eine Beteiligung und Vernetzung zu entwickeln. Im Rahmen der Veranstaltung soll gemeinsam mit den Gästen diskutiert werden, wie zivilgesellschaftliche Organisationen in Forschungspolitik und Forschungsstrategien erfolgreich beteiligt werden können. Als Rednerin ist auch die nordrhein-westfälische Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Svenja Schulze, eingeladen.
    Der Workshop findet am Montag, den 11. Mai 2015, von 10:00 - 17:00 Uhr im NABU Nordrhein-Westfalen (Völklinger Straße 7-9) in Düsseldorf statt.

    Bis zum 5. Mai 2015 können Sie sich kostenlos unter info@nabu-nrw.de anmelden. Bitte beachten Sie, dass die Anzahl der Plätze begrenzt ist.
    Das Programm der Veranstaltung können Sie hier herunterladen.
    Weitere Veranstaltungen finden Sie hier.

  • Koalitionsvertrag Hamburg greift "Nachhaltige Wissenschaft" auf

    SPD und Grüne Hamburg haben am 08.04. ihren Koalitionsvertrag "Zusammen schaffen wir das moderne Hamburg" vorgestellt. Auch das Thema "Nachhaltige Wissenschaft" wird darin aufgegriffen: "Dass Nachhaltigkeit in Lehre und Forschung eine größere Rolle spielen soll, wird von uns positiv begleitet. Wir unterstützen eine Wissenschaftskultur, die über die Grenzen der Fachdisziplin hinweg auch die großen Zukunftsprobleme im Austausch mit der Gesellschaft bearbeitet (transdisziplinäre Forschung). Zur wissenschaftlichen Anregung und Begleitung von Transformationsprozessen sollen durch die Wissenschaftseinrichtungen geeignete Formate identifiziert und geprüft werden und zum Einsatz kommen." (S. 50)
    Die grüne Landeschefin Katharina Fegebank, die von 2007 bis 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Präsidium der Leuphana Universität Lüneburg war, soll in Zukunft die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung führen.

    Weitere Neuigkeiten aus den Bundesländern finden Sie hier.


  • 5. internationale Konferenz: "Higher Education for Sustainable Development: Joining Forces” vom 17.-19. September 2015 in Lüneburg

    Der UNESCO Chair für Higher Education for Sustainable Develpoment veranstaltet die 5. internationale Konferenz: "Higher Education for Sustainable Development: Joining Forces” vom 17.-19. September 2015 in Lüneburg.
    Mit dem Auslaufen der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung (2005-2014) sind auch die Pläne für das neue Weltaktionsprogramm BNE konkreter geworden. Obwohl die 10 Jahre der UN-Dekade-Aktivitäten erhebliche Fortschritte in der Implementierung von Nachhaltigkeit in den Hochschulen unterstützt haben, bleibt einiges zu tun. Deswegen liegt der Fokus der Konferenz auf dem "Kräfte bündeln" zwischen verschiedenen Hochschulnetzwerken (wie das UNESCO-Chair Netzwerk), studentischen Netzwerken oder den Regional Centres of Expertise. Die Schwerpunkte der Konferenz sind an die fünf Themen des Weltaktionsprogramms angelehnt:

    Politische Unterstützung: Integration des BNE-Konzepts in die Referenzrahmen für Hochschulbildung

    Whole-university approach: Integration von Nachhaltigkeit auf allen Ebenen und allen Settings

    Educators: Stärkung der Kompetenzen und Wirkung für die LehrerInnenbildung
     
    Jugend: Stärkung und Mobilisierung von studentischer Partizipation

    Lokale Gemeinschaften: Förderung nachhaltiger Entwicklung auf lokaler Ebene und in der Umgebung von Hochschulen

    Mehr Informationen zur Konferenz und den Call for Paper erhalten Sie unter diesem Link.
    Weitere Veranstaltungen finden Sie hier.

  • "Sustainability - Higher Education's New Fundamentalism" - Kritischer Bericht der US-amerikanischen National Association of Scholars

    Im März 2015 hat die National Association of Scholars einen kritischen Bericht über die Nachhaltigkeitsbewegung im US-amerikanischen Hochschulsektor veröffentlicht. Der Report versucht eine erste kritische Analyse der Nachhaltigkeitsinitiativen an US-amerikanischen Hochschulen und ihren "ideologischen, ökonomischen und praktischen Effekten" zu liefern.
    Vor dem Hintergrund des - vor allem unter den US-amerikanischen Studierenden - steigenden Zuspruchs zu einer Nachhaltigkeitsausrichtung der eigenen Hochschulen wollen die Autoren des Berichtes, 
    Peter Wood und Rachelle Peterson, diese Bewegung umfassend in Frage stellen: ""Sustainability” is a key idea on college campuses in the United States and the rest of the Western world. To many, sustainability is just a new name for environmentalism. But the word has come to mean something much larger: an ideology that demands new limits on economic, political, and intellectual freedom as the price that must be paid to ensure the welfare of future generations" (Executive Summary, S. 11). Die Autoren kritisieren u.a. die 685 Hochschulen, die das American College and University President's Climate Commitment unterzeichnet haben. Der Bericht hat in der US-amerikanischen Szene eine kontroverse Debatte entfacht.
    Er kann hier heruntergeladen werden.
  • Programm zum Workshop "Nachhaltigkeitswissenschaften und die Suche nach neuen Wissensregimen" veröffentlicht

    Die Nachwuchsgruppe EnergyCultures veranstaltet in Kooperation mit dem Europäischen Zentrum für Nachhaltigkeitsforschung | ECS am 29. und 30. April an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen einen Workshop zum Thema "Nachhaltigkeitswissenschaften und die Suche nach neuen Wissensregimen". 

    Der Workshop untersucht die Entwicklungslinien, Bedingungen und Anforderungen an eine entstehende transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung. Das Programm des Workshops steht nun fest und kann hier heruntergeladen werden.
    Programm_Auftakt_ENCULT_2015

    Bei organisatorischen Fragen zum Workshop kann Janet Gauss kontaktiert werden: janet.gauss(at)zu.de.

  • "Transformative Wissenschaft - eine neue Ordnung im Wissenschaftsbetrieb?" - Armin Grunwald antwortet auf Peter Strohschneiders Kritik an der "Transformativen Wissenschaft"

    In der aktuellen GAIA verteidigt Prof. Dr. Armin Grunwald die Idee der Transformativen Wissenschaft. Er bezieht sich dabei auf einen Artikel des DFG-Präsidenten, Prof. Dr. Peter Strohschneider, der sowohl den Ansätzen der transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung als auch der Transformativen Wissenschaft vorwirft, durch eine zu starke Lösungsorientierung und Entgrenzung die Idee eines unabhängigen wissenschaftlichen Erkenntnisinteresses zu gefährden. Armin Grunwald greift die zentralen Kritikpunkte Strohschneiders auf und zeigt am Beispiel der aktuellen internationalen und nationalen Praxis der Nachhaltigkeitsforschung, dass es in diesen Ansätzen nicht um ein gegenseitiges Ausspielen sondern um eine Balance zwischen wissenschaftlicher Exzellenz und praktischer Relevanz geht. Weiterhin zieht Grunwald eine Analogie zur historischen Entwicklung der Technikwissenschaften, die sich am Beginn ihrer wissenschaftlichen Etablierung ähnlichen Vorwürfen des Solutionismus und der Wertgebundenheit von Forschung ausgesetzt sah. Ihre erfolgreiche Verankerung im Kanon der Disziplinen zeigt nach Grunwald, dass sie nicht - wie zunächst befürchtet - die wissenschaftlichen Qualitätskriterien abgeschafft hat, sondern zu einer inhaltlichen und methodischen Erweiterung der Wissenschaftslandschaft beigetragen hat.

    Der komplette Artikel von Armin Grunwald ist in der GAIA 24/ 1 (2015) erschienen und kann hier heruntergeladen werden:
    Grunwald (2015) GAIA1_2015_17_20_Grunwald
    Weitere Diskussionsbeiträge finden Sie hier.

  • Fuer eine erweiterte Governance von Wissenschaft - Ein wissenschaftspolitischer Rueckblick auf das Jahr 2014 von Uwe Schneidewind

    Auf den NaWis-Seiten der aktuellen GAIA gibt Prof. Dr. Uwe Schneidewind einen wissenschaftspolitischen Rückblick auf das Jahr 2014, zeichnet aktuelle Entwicklungen in den Bundesländern NRW, Baden Württemberg und Niedersachsen sowie auf Bundesebene nach. Schwerpunkt des Beitrages sind die aktuellen wissenschaftspolitischen Konfliktlinien im Kontext einer "Nachhaltigen Wissenschaft". Diese beziehen sich insbesondere auf die "Governance" von Wissenschaft und Gesellschaft.  Auf drei Governance-Ebenen verlaufen dabei die Konflikte: 1. der Ebene der Governance "in" der Wissenschaft, also diejenigen institutionellen Strukturen, die eine nachhaltigkeitsorientierte Wissenschaft langfristig im Wissenschaftssystem verankern, 2. der Governance "von" Wissenschaft durch neue gesellschaftliche Kräfte, die die gesellschaftlichen Einfluss- Möglichkeiten auf die Wissenschaft umfasst und 3. der Ko-Governance von Gesellschaft "durch" Wissenschaft als das weitreichendste Form des Zusammenspiels von Wissenschaft und Gesellschaft. In allen drei Governance-Bereichen haben sich im Jahr 2014 erhebliche Kontroversen ergeben. 

    Der Beitrag ist in GAIA 24/1 (2015) erschienen und kann hier heruntergeladen werden.

  • "Transforming Higher Education for Sustainable Development" - Policy Brief zum Beitrag der Wissenschaft zu den SDGs

    2015 veröffentlicht die UN ihren ersten Global Sustainable Development Report (GSDR). Darin wird eine erste Bilanz zu den Themen der im selben Jahr zu beschließenden Sustainable Development Goals (SDGs) gezogen. Im Vorfeld des GSDR wurden über das online Portal der UN zu den SDGs einige Beiträge zur Rolle der Wissenschaft im Rahmen der SDGs gesammelt. Diese Beiträge stehen nun auf der UN Sustainable Development Knowledge Plattform zur Einsicht und Diskussion. 
    Clemens Mader (Leuphana Universität Lüneburg, Universität Zürich) und Christian Rammel, (Wirtschaftsuniversität Wien) haben einen Policy Brief zu "Transforming Higher Education for Sustainable Development" beigetragen. Dieser GSDR-Brief verdeutlicht die Notwendigkeit der Weiterentwicklung des Hochschulsystems und der Institutionen für eine nachhaltige Entwicklung. Dabei wird auf eine globale Hochschulstudie Bezug genommen, welche sie in Kooperation mit der International Association of Universities und dem Österreichischen Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft durchgeführt haben.
     
    Download und Kommentare zum GSDR-Brief sind noch bis zum 31. März auf dieser Webseite möglich.
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