szmmctag

  • Leuphana Energie-Forum am 17.09.2014 an der Universität Lüneburg

    Unter dem Titel "Vernetzt. Regionale Lösungen für die Energiewende" öffnet das Leuphana Energieforum am 17. September 2014 zum dritten Mal seine Pforten. Der ehemalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer, die SPD-Bundestagsabgeordnete Nina Scheer sowie der Leiter der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen Lothar Nolte haben ihre Teilnahme zugesagt. Basierend auf aktuellen Entwicklungen und neuen Forschungsergebnissen werden Lösungsvorschläge zur nachhaltigen Umgestaltung des Energiesystems aufgezeigt. Dazu sind Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft auf den Campus Scharnhorststraße der Leuphana Universität Lüneburg eingeladen. Das Programm bietet insbesondere regionalen Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten zur Vernetzung.
    Informationen zum Programm und zur Anmeldung erhalten Sie hier.
  • Die Wissenschaft braucht mehr Demokratie - Essay in "Bild der Wissenschaft"

    Vor einem stärkeren Einfluss der Zivilgesellschaft auf die Wissenschaft warnte Professor Günter Stock, Präsident der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, auf dem diesjährigen Leibniztag. Er sieht die Autonomie der Wissenschaft in Gefahr. In der neuen Ausgabe von "Bild der Wissenschaft" widerspricht Uwe Schneidewind in seinem Essay "Die Wissenschaft braucht mehr Demokratie": Eine Rechtfertigungspflicht gegenüber nicht-wissenschaftlichen gesellschaftlichen Perspektiven würde der Wissenschaft intellektuell nicht schaden, sondern nützen.

    Der komplette Beitrag ist abrufbar unter: http://wupperinst.org/info/details/wi/a/s/ad/2711/
    Mehr Diskussionsbeiträge können Sie hier lesen.

  • Call for Abstracts zur Konferenz "Education for Sustainability in Higher Education - Achievements and Prospects"

    Am 8. Januar 2015 findet an der Plymouth University, England, die Konferenz "Education for Sustainability in Higher Education - Achievements and Prospects" statt. Sie wird vom "Centre for Sustainable Futures" und "PedRIO" organisiert. Die Konferenz wird eine Rückschau auf 10 Jahre "Higher Education for Sustainable Development" in Großbritannien geben und vor allem die Ebenen von innovativer und kreativer Lehre für Nachhaltigkeit in den Blick nehmen. "This conference will bring together, showcase, and celebrate achievements in sustainability-related teaching and learning, Continuing Professional Development (CPD), pedagogic research, resource development, hybrid learning space design, and whole institutional change." (Konferenz-Ankündigung)
    Abstracts zu wissenschaftlichen Beiträgen im Umfang von maximal  500 Wörtern können bis zum 12.09. eingereicht werden, zu folgenden Themen:

    • ESD Pedagogy: Criticality, Creativity and Collaboration
    • Innovative Learning Spaces for sustainability education 
    • Towards the Sustainable University 
    Mehr Informationen zur Konferenz und zum Einreich-Prozedere für Abstracts erhalten Sie hier.
  • Save the Date für den internationalen studentischen Kongress Sozial-Ökologische Hochschule

    Vom 04. bis 07. Juni 2015 soll an der TU Berlin der "Internationale Studentische Kongress Sozial-Ökologische Hochschule" stattfinden. Er soll in Kooperation mit Uni-internen und -externen Akteuren aus sozialen, ökologischen bzw. nachhaltigen Zusammenhängen organisiert werden. Zur aktiven Mitgestaltung des Kongresses lädt das bisherige Kongressteam zu einem ersten Vorbereitungstreffen am 9. September 2014 um 19:00 Uhr an die TU-Berlin ein.

    Ort: TU-Berlin Erweiterungsbau, Raum EB 012, Str. des 17. Juni 145, 10623 Berlin
    Kontakt-eMail: PWhoch2{at}Studi-Engagement.de
    Ziel des Kongresses soll es sein, möglichst viele internationale studentisch Engagierte zusammenzubringen zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung:

    • aktuelle Umschau studentischer Nachhaltigkeits-Initiativen in- und außerhalb der Hochschulen
    • Kooperation von Uni und Gesellschaft
    • Selbstbestimmung – studentische Lehre und Forschung – eigene Motivation finden
    • coole Projekte kennenlernen und weiterentwickeln
    • mehr Praxis & Spaß im Studium – SoftSkills
    • Diskussion über eine Verbesserung der Lehre & Beiträge zu einer sozialökologischen Gesellschaft
    • Empowerment – Wie können sich Initiativen besser aufstellen (Orga, Methoden, Finanzierung etc.)
    • Entschleunigung des Studiums & mehr Flexibilität
    • eigene Ideen entwickeln & gemeinsam verwirklichen

    Um den Kongress möglichst partizipativ zu gestalten und eine Reihe von Initiativen möglichst frühzeitig einzubinden, ist eine Beteiligung in der Organisation erwünscht.

  • Internationale Studie zu Higher Education for Sustainable Development

    Ein internationales Expertenkonsortium aus österreichischen, deutschen und japanischen Hochschulen, sowie der International Association of Universities führt derzeit eine Studie zum Stand der Integration Nachhaltiger Entwicklung in Hochschulen durch. Vor dem Hintergrund des Auslaufens der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" und dem Übergang in das kommende Weltaktionsprogramm soll die Befragung Erkenntnisse zum Stand, den relevanten Stakeholdern und den Erfolgskriterien für eine Integration von Nachhaltiger Entwicklung in der internationalen Hochschullandschaft geben und Empfehlungen zu weiteren Strategien generieren.
    Zur Umfrage gelangen Sie hier.
  • BürgerInnen wollen mehr Beteiligung an Wissenschaft - Ergebnis des Wissenschaftsbarometers

    Das Wissenschaftsbarometer im Auftrag von Wissenschaft im Dialog zeigt, dass die deutsche Bevölkerung ein großes Interesse an Forschung und Wissenschaft hat und stärker in Entscheidungen über Wissenschaft einbezogen werden möchte.

    "Fast zwei Drittel der Befragten gaben an, dass sie manchmal oder oft Artikel zu wissenschaftlichen Themen lesen und 40 Prozent besuchten im vergangenen Jahr mindestens einmal ein Wissenschafts- oder Technikmuseum. Ein Drittel der Deutschen kann sich vorstellen, aktiv an einem Citizen Science-Projekt mitzuarbeiten und gemeinsam mit Wissenschaftlern ein Forschungsprojekt voranzubringen. Diese enorme Bereitschaft und das allgemein große Interesse an Forschung wertet Markus Weißkopf, Geschäftsführer von Wissenschaft im Dialog, als Hinweis dafür, „dass die Wissenschaftskommunikation mit ihren Angeboten auf eine große Nachfrage trifft und die Bürger stärker in die Weiterentwicklung der Wissenschaft eingebunden werden sollten“. (IDW Meldung vom 28.07.2014)

    Interessant sind auch die Aussagen zum Vertrauen der Befragten in spezielle Forschungsbereiche. Während ca. 40% der Befragten den Aussagen der wissenschaftlichen ExpertInnen im Bereich Erneuerbare Energien oder Klimawandel trauen, sind es im Bereich der Grünen Gentechnik nur 16 %. Darüber hinaus haben 47 % der Befragten den Eindruck nicht genügend in Entscheidungen über Forschung und Wissenschaft mit einbezogen zu werden.

    Die gesamte Umfrage kann hier eingesehen werden.

  • Research for a Post-Carbon Future, 17.09.2014, Berlin

    Das Ecologic Institute lädt ein zu der wissenschaftlichen Konferenz Research for a Post-Carbon Future am 17.09.2014 in Berlin. Die EU hat die Reduktion von CO2 als wesentliches Ziel für die europäischen Gesellschaften formuliert. Manche Staaten haben in diesem Bereich bereits einige Fortschritte gemacht. Dennoch gibt es viele technologische, politische, gesellschaftliche, wirtschaftliche und verhaltensbezogene Hürden um solch eine umfassende Transformation zu erreichen. Auf der Konferenz soll mit ExpertInnen aus Politik und Wissenschaft diskutiert werden, wie die Energie-Transformation gelingen kann, welche Treiber und Hürden es gibt und wie der Fortschritt in diesem Prozess gemessen werden kann.
    Die Konferenzsprache ist englisch. Eine Anmeldung zur Konferenz kann hier vorgenommen werden.
    Fragen können an diesen Adresse gesandt werden: post-carbonconference@ecologic-events.eu.

  • Save the Date: "konferenz n - Hochschule weiter denken" am 10.10. in Bochum

    Wie können Bildung und Forschung für eine nachhaltige Entwicklung gestaltet werden und welche Rolle spielen Studierende dabei? Dieser Frage möchte das netzwerk n im Rahmen der "konferenz n - Hochschule weiter denken" am 10.10. in Bochum gemeinsam mit allen Interessierten diskutieren. Im Rahmen einer offenen und wertschätzenden Atmosphäre sollen Akteure, die sich für eine nachhaltige Hochschullandschaft engagieren, in einen gemeinsamen Austausch kommen und positiv-gestaltend in die Zukunft blicken.

    "Durch diese Konferenz möchten wir dazu beitragen, sowohl die Motivation für die eigene Arbeit in den jeweiligen lokalen Initiativen und Projekten zu stärken als auch Inspiration für neue Projekte und Kooperationspartner_innen liefern. Insbesondere möchten wir aufzeigen, wie bereits heute Studierende den Wandel von unten initiieren und mitgestalten und darauf aufbauend Wege aufzeigen, wie dieser Wandel zukünftig weiter forciert werden kann.

    Das im Anschluss an die Konferenz stattfindende Netzwerktreffen (11. - 12. Oktober 2014) bietet allen Interessierten, insbesondere Studierenden und Promovierenden, die Möglichkeit, gemeinsam an der Konzeption neuer und der Umsetzung bestehender Projekte des netzwerk n arbeiten und dabei die Impulse der konferenz n – Hochschule neu denken direkt einzubinden." (Ankündigungstext)

    Mehr Informationen können hier eingesehen werden:
    konferenz n - Hochschule weiter denken_save the date_10.10.2014_Bochum

     

  • 11. BMBF Forum für Nachhaltigkeit am 23./24.09. in Berlin

    Vom 23. bis 24. September findet im Ludwig Erhard Haus Berlin das 11. Forum für Nachhaltigkeit des BMBF statt. Im Fokus der Konferenz steht die Präsentation und Diskussion zum Rahmenprogramm „Forschung für Nachhaltige Entwicklungen“ (FONA³), welches 2015 veröffentlicht wird. Vor einem Jahr auf dem 10. FONA-Forum 2013 in Leipzig wurde gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und der Zivilgesellschaft zum Auftakt des Agendaprozesses FONA³ über die zukünftigen Aufgaben und Herausforderungen für die Nachhaltigkeitsforschung diskutiert.

    In diesem Jahr lädt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zur Präsentation der Struktur und Hauptmerkmale und einer gemeinsamen Diskussion zur Umsetzung des FONA³-Programms ein.

    Ziel der Konferenz ist es, im Dialog inhaltliche Synergien aufzuzeigen, neue Formen der zukünftigen Zusammenarbeit und Mitwirkung zu diskutieren und die Umsetzung des neuen Rahmenprogramms voranzubringen.

    Das Programm zum Forum Nachhaltigkeit finden Sie hier.
    Eine Anmeldung ist hier möglich.

  • Veranstaltungsbericht "Stadt und Region - Reallabore der resilienzorientierten Transformation"

    Matthias Wanner

    Wissenschaftlicher Assistent der Geschäftsleitung

    Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie

    Diskussionsbeiträge
    zur Transformativen Wissenschaft
    hard_contrast-3


    Am 10. und 11.07.2014 veranstaltete das Institut für urbane Entwicklungen in Kassel zusammen mit der NaWis-Runde ein Symposium zum Thema "Stadt und Region – Reallabore der resilienzorientierten Transformation". Im Zentrum der Diskussionen standen damit nicht nur der hochaktuelle Raum der Stadt (sowie der Region), sondern auch ein, die Nachhaltigkeitsdiskussion seit mehreren Jahren stark begleitendes Konzept, nämlich die (große) Transformation, sowie zwei aktuell stark diskutierte Begriffe: Resilienz und Reallabore.
     
    Die einleitenden Beiträge widmeten sich dementsprechend dem Brückenschlag von den bekannten großen Herausforderungen (Klimawandel, Ressourcenknappheiten, demografischer Wandel) zum Verständnis einer großen Transformation und den hiermit geforderten Veränderungen im wissenschaftlichen System (transformative Forschung/ Transformationsforschung (WBGU 2011), transformative Wissenschaft (Schneidewind/ Singer-Brodowski 2014)). Neben den vielfältigen methodischen und strukturellen Veränderungen im Wissenschaftssystem könnten Reallabore eine innovative und integrative Form guter transdisziplinärer Forschung sein, die robustes, reflektiertes und anwendungsorientiertes Wissen und Erfahrungen erzeugt. Reallabore und auch Resilienz sind also Modi und Konzepte des Zwischenraums zwischen einer wachstumsorientierten, nicht-nachhaltigen Ist-Transformation und einer erwünschten Soll-Transformation. Diese These wurde im Lauf der Tagung eingehend diskutiert, sowohl auf begrifflich-methodischer Ebene, als auch verstärkt unter dem praktisch-empirischen Blickwinkel konkreter Projekte vor Ort.
     
    Unter anderem wurde das scheinbar neue Konzept der Reallabore verschiedentlich angebunden an teils jahrzehntealte wissenschaftliche Konzepte realer Experimente mit hoher ökologischer Validität oder an die langjährige Praxis des BBSR, Modellvorhaben durchzuführen. Ebenso wurde einerseits die Ambivalenz des Begriffs (Labore als pragmatische Werkstätten oder als "aseptische" Experimentalräume) und die Gefahr vor Missverständnissen (Beteiligte als unwissend Manipulierte oder Labore als unsaubere "soziale Experimente") diskutiert, andererseits die Stärke eines attraktiven und pointierten Begriffs, der als Kristallationspunkt für Methoden- und Qualitätsdiskussionen im transdsiziplinären Kontext dient.
    Über verschiedene Vorträge hinweg wurden die Konturen eines Reallabors deutlicher:
    • ein RL strebt Veränderungen in der "realen Welt" (also zusätzlich zu akademischem Wissenszuwachs) an -> real-world impact UND scientific impact,
    • RL verankern sich in der transdisziplinären Forschung und versuchen deshalb, die mit Co-Design und Co-Produktion formulierten Ansprüche weitgehend einzulösen,
    • RL richten ihren Fokus verstärkt auf Transformationsprozesse und transformative Fähigkeiten der beteiligten Akteure,
    • RL sollten Beiträge zur Transformation zur Nachhaltigkeit sein, die deutlich über Projekte zur reinen Effizienzsteigerung hinausgehen
    • ...

    Seiten: 1 2

Ecornet


Einführung in das Buch "Transformative Wissenschaft"


Titel Seiteninhalt

Footer:

Die auf diesen Webseiten sichtbaren Daten und Inhalte stammen vom Blog-Inhaber, blog.de ist für die Inhalte dieser Webseiten nicht verantwortlich.