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  • Forschung für die Energiewende - Jahrestagung des Forschungsverbundes Erneuerbare Energien am 06./07.11.14

    Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung wird das Energiesystem verschiedene Phasen durchlaufen und sich dabei in seinen technischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Komponenten verändern. Die Vorträge der Jahrestagung des Forschungsverbundes Erneuerbare Energien am 06./07.11. 14 im Umweltforum Berlin thematisieren die Entwicklungsphasen des Energiesystems für die Bereiche Strom, Wärme und Mobilität sowie die ökonomischen und die politisch-gesellschaftlichen Phasen der Energiewende. Die Tagung zeigt, wie die Forschung zur Lösung der jeweiligen Herausforderungen beitragen und die Phasenübergänge proaktiv mitgestalten kann. Die Wissenschaftliche Leitung der Tagung liegt bei Prof. Dr. Manfred Fischedick (Wuppertal Institut).
    Die Anmeldung zur Tagung kann hier vorgenommen werden.
    Das Programm finden Sie hier.

    14_11_FVEE_Jahrestagung_2014

  • 15 Projekte im Niedersächsischen Förderprogramm "Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung" vorausgewählt

    Das niedersächsische Wissenschaftsministerium hat gemeinsam mit dem VW-Vorab erstmals eine eigene Richtline "Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung" aufgelegt. Aus den 66 Projekt-Anträgen, die im Frühjahr 2014 eingegangen sind, wurden nun 15 Forschungvorhaben vorausgewählt. Die verantwortlichen WissenschaftlerInnen werden im Rahmen einer öffentlichen Anhörung am 13./14.10 in Schloss Herrenhausen die Gelegenheit haben, ihre Vorhaben einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren und die Fragen von Akteuren aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu beantworten. Mit diesem Vorgehen beschreitet das Land Niedersachsen neue Wege in der Partizipation von interessierten BürgerInnen an Wissenschaft, denn diese sind explizit eingeladen im Rahmen der Veranstaltung die Forschungsvorhaben kritisch zu reflektieren und deren gesellschaftlichen Mehrwert zu prüfen. Am Ende der Veranstaltung wird die Gutachterkommission in einer nichtöffentlichen Sitzung über die Bewilligungen oder Ablehnungen der Anträge entscheiden. Am 21. November stellen Gabriele Heinen-Kljajić, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, sowie Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung, das Ergebnis der Begutachtung der Öffentlichkeit vor.

    Eine Veranstaltungsankündigung für die öffentliche Anhörung finden Sie hier.

    Eine Liste der vorausgewählten Projekte können Sie hier einsehen.
  • Zur Gründung des "Haus der Zukunft" - Kommentar von Reinhold Leinfelder zum Diskussionsbeitrag von Steffi Ober

    leinfelderNov2012 Prof. Dr. Reinhold Leinfelder

    Gründungsdirektor des "Haus der Zukunft"

    Diskussionbeiträge zur Nachhaltigen Wissenschaft

    Steffi Ober schreibt in ihrem Beitrag vom 9.9. im Hinblick auf die Vorstellung der neuen Hightech-Strategie der Bundesregierung u.a.:

    "Deshalb solle die Gesellschaft "Technologieaufgeschlossener" werden. Man könnte es auch anders formulieren: sie solle weniger technologiekritisch sein." .... "Leider zieht sich im gesamten (Anm:letzten) Kapitel (Anm.: der Hightechstrategie) der überholte Ansatz durch, dass Wissenschaft nur gut aufbereitet und erklärt werden muss, damit das ‚von den Menschen verstanden, angenommen und angewendet wird'. Dies trifft auch für das Haus der Zukunft zu ..."   
     
    Da Frau Obers Einschätzung nach dieser Ansatz also auch auf das Projekt Haus der Zukunft zutrifft, erlaube ich mir hier eine Stellungnahme. Ich sehe zum einen ein gewisses Missverständnis – so ist eine grundsätzliche Technologieaufgeschlossenheit meines Erachtens nicht automatisch gleichzusetzen mit "weniger technologiekritisch". Zum anderen ist es natürlich legitim und notwendig, die kommunikativen Aufgaben des Haus der Zukunft  zu hinterfragen. Es wäre auch aus meiner Sicht tatsächlich völlig falsch, wenn Wissenschaftskommunikation für die Zukunft nur in einer aufbereitenden und didaktischen Weise "von oben herab" betrieben würde. Natürlich geht es nun darum, das Haus der Zukunft, bei dem ja gerade erst die Trägergesellschaft gegründet wurde und ich als Gründungsdirektor erst seit einigen Tagen (d.h. seit 1.9.2014) im Amt bin, sukzessive mit Inhalt und Leben zu erfüllen. Hier ein paar erste Gedanken dazu: Beim Haus der Zukunft ist es mir als Gründungsdirektor selbstverständlich ganz besonders wichtig, ALLE, d.h. insbesondere auch die Zivilgesellschaft intensiv mit einzubinden. "Die" Politik, aber auch "die" Wissenschaft, "die" Wirtschaft oder "die" NGOs/Initiativen werden eine Transformation in die Zukunft nicht jeweils alleine, sondern nur im Zusammenspiel  mit der gesamten Zivilgesellschaft hinbekommen, so wie dies auch der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen in seinem Gutachten "Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation" auf den Punkt gebracht hat. (An diesem sowie weiteren Gutachten habe ich als damaliges WBGU-Mitglied selbst mitgearbeitet, natürlich sehe ich es damit auch für mein Wirken als verpflichtend an).

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  • Landtag NRW verabschiedet Hochschulzukunftsgesetz

    Der Landtag in NRW hat in seiner Sitzung am 11.09.2014 das neue Hochschulzukunftsgesetz (HZG) verabschiedet. Es tritt zum Beginn des Wintersemesters 2014/15 in Kraft. "Das Gesetz ist ein Meilenstein bei der Gestaltung der Hochschullandschaft in NRW. Es bringt an den Hochschulen Freiheit und Verantwortung ins Gleichgewicht", sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze. Der Gesetzentwurf hatte in den vergangenen Monaten bundesweit für Kontroversen über die Rolle der Politik in der Hochschulentwicklung gesorgt. In einem breit angelegten Dialogprozess hatten Hochschulen und Verbände immer wieder Gelegenheit, mündlich und schriftlich Stellung zu nehmen. Viele der Anregungen sind in die Verbesserung des Gesetzentwurfes eingeflossen.

    Hier gelangen Sie zur Pressemitteilung des Wissenschaftsministeriums.
    Einen Überblick zu weiteren Aktivitäten in einzelnen Bundesländern erhalten Sie hier
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  • Global Sustainability Research Conference 2015: The Interface between Sustainability Research and Policy

    Vom 26. bis 27. Januar 2015 wird in Cambridge/ UK die 2. internationale "Global Sustainability Research Conference" stattfinden. Auf der Konferenz sollen gemeinsam mit Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und der Zivilgesellschaft die Schnittstellen zwischen Nachhaltigkeitsforschung und Politik diskutiert werden. Abstracts zu Beiträgen können bis zum 17.10. in folgenden fünf Themenschwerpunkten eingereicht werden.

    • Improving the evidence for action
    • Dealing with uncertainty
    • Sustainability policy in 2015
    • Exploring the policy / research interface
    • Achieving impact through communication and dialogue

    Mehr Informationen finden Sie hier.

  • Veröffentlichung der neuen Hightech-Strategie der Bundesregierung - Diskussionsbeitrag von Steffi Ober

    Dr. Steffi Ober Dr. Steffi Ober

    NABU/ Plattform Forschungswende

    Diskussionbeiträge zur Nachhaltigen Wissenschaft



    Anfang September wurde die neue Hightech-Strategie, die zentrale und interministeriell organisierte Innovationsstrategie der Bundesregierung, im Bundeskabinett verabschiedet. Allein 2014 sollen für diese Strategie 11 Milliarden € zur Verfügung stehen um Wohlstand und Wachstum durch Forschung zu befördern. In einem Kommentar aus der Perspektive der organisierten Zivilgesellschaft diskutiert Steffi Ober positive und kritische Aspekte der neuen Innovationsstrategie.

    "Nicht weniger als " Innovationspolitik aus einem Guss " verspricht die Bundesregierung mit der neuen Hightech-Strategie, die mit 11 Mrd. Euro startet. Obwohl geschickt in der Darstellung immer wieder auf "Lebensqualität" und "qualitatives Wachstum" verwiesen wird, scheinen die kritischeren Überlegungen der Enquete - Kommission des Deutschen Bundestages zu "Wachstum, Wohlstand und Lebensqualität" wenig Spuren hinterlassen zu haben.  Die Green Economy soll als Wachstumsmotor dienen und die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands stärken. Als prioritäre Zukunftsaufgaben für Wohlstand  und Lebensqualität werden fünf Kernelemente vorgestellt:

    ·       Innovationsdynamik in der Wirtschaft
    ·       Innovationsfreundliche Rahmenbedingungen
    ·       Vernetzung und Transfer
    ·       Partizipation und Transparenz
     
    Innovation brauche die Mitte der Gesellschaft, so die Erkenntnis der Bundesregierung. Deshalb solle die Gesellschaft "Technologieaufgeschlossener" werden. Man könnte es auch anders formulieren: sie solle weniger technologiekritisch sein. Dabei steht doch gerade die technologiekritische Haltung der Gesellschaft für einen reflektierten Umgang mit Technologie, der auf einer hohen Bildung und Kritikfähigkeit beruht. Dabei stellt das seitens des BMWI in Auftrag gegebene Gutachten fest, dass die vermeintliche Technologieverweigerung der Deutschen nicht zutrifft. Menschen sind dann technologieaufgeschlossen, wenn sie einen deutlichen Nutzen erkennen können und wenn sie in die Mitgestaltung der Technologieentwicklung von Anfang ein mit einbezogen werden. Diesen Gedanken  nimmt die Hightech Strategie in ihrem letzten Punkt auf. Informationen sollen neutral vermittelt und die Diskussion sachlich geführt werden. Wir erinnern uns – mit diesem Konzept ist bereits die Diskussion um die Grüne Gentechnik krachend gescheitert, da mit solchen Formulierungen unterschiedliche Werthaltungen und Interessen der Akteure verschleiert anstatt dem Dialog zugänglich gemacht werden. Leider zieht sich im gesamten Kapitel der überholte Ansatz durch, dass Wissenschaft nur gut aufbereitet und erklärt werden muss, damit der das "von den Menschen verstanden, angenommen und angewendet wird". Dies trifft auch für das Haus der Zukunft zu, das mit Millionenbeträgen gebaut und im Jahr 2017 eröffnet werden soll.

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  • "Umwelt in Horizon 2020 – Fördermöglichkeiten für die Umweltforschung" - Informationsveranstaltung am 09.10. in Bonn

    Im Dezember 2013 wurden die ersten Ausschreibungen im Rahmen von Horizon 2020, dem neuen europäischen Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, veröffentlicht. Horizon 2020 soll in der Laufzeit von 2014 - 2020 über ein Gesamtbudget von ca. 70 Mrd. Euro verfügen. Um Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus NRW über die aktuellen Ausschreibungen in Horizon 2020 für die Umweltwissenschaften zu informieren, veranstaltet das Dezernat Internationales der Universität Bonn im Auftrag des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW eine Einführungsveranstaltung zu Fördermöglichkeiten für die Umweltforschung. Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit der Nationalen Kontaktstelle Umwelt (NKS Umwelt) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung organisiert und durchgeführt.

    Das Veranstaltungsprogramm finden Sie hier:
    Programm(3)

    Die Teilnahme an der Informationsveranstaltung ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen bitten die Organisatoren jedoch um eine verbindliche Anmeldung bis zum 3. Oktober 2014 per

    ·      E-Mail an m.trachsel(at)uni-bonn.de oder

    Online-Formular unter: http://www3.uni-bonn.de/forschung/forschungsfoerderung/euroconsult/veranstaltungskalender


  • Workshop "Nachhaltigkeit.Klimawandel.Transformation - Mediale Kommunikationskonzepte und Kommunikationspraxis"

    Die AG Medien der BNE-Dekade lädt zu einem Fach-Workshop "Nachhaltigkeit, Klimawandel, Transformation – Mediale Kommunikationskonzepte und Kommunikationspraxis" am 16. und 17. September nach Berlin, in die Werkstatt der Kulturen, Wissmannstraße 32, ein.
    Die erfolgreiche mediale Kommunikation großer Nachhaltigkeitsherausforderungen erfordert neue Konzepte und Praktiken. Dies beinhaltet auch eine erweiterte Wissenschaftskommunikation und wirft viele zusätzliche Fragen an die Wissenschaft selbst auf. Wie kann durch PromotorInnen der Transformation robustes, mittragendes Wissen zur Transformation entstehen? Gibt es eine Abhängigkeit zwischen Transdisziplinarität und Transformation für die Erkenntnis – d.h. brauchen große Transformationsprozesse unbedingt transdisziplinäre Begleitung für ihren Erfolg? Und wie kann eine gute (Wissenschafts-)Kommunikation bspw. im Bereich des Klimawandels gestaltet werden?

    Der Fachworkshop soll aus der Sicht von Medienerfahrung verschiedener Projekte und Ansätze dazu eine Bestandsaufnahme machen und lessons learnt aus den Anforderungen der Transformationskommunikation ableiten.

    Mehr Informationen zum Workshop und die Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie hier.

     
  • Konferenz des RNE am 13./14.10. in Berlin: "Vom Piloten zum Standard: Nachhaltigkeit in Forschung, Lehre und Betrieb implementieren"

    Am 13. und 14. Oktober 2014 jeweils von 10.00 bis 17.15 Uhr wird im af Auditorium Friedrichstraße - Im Quartier 110 eine Konferenz des Rates für nachhaltige Entwicklung stattfinden: "Vom Piloten zum Standard: Nachhaltigkeit in Forschung, Lehre und Betrieb implementieren".
    Mit Blick auf verschiedene Funktionsbereiche und Akteure in den Hochschulen soll im Rahmen der Konferenz ausgelotet werden, wie eine stärkere Implementierung von Nachhaltigkeit in den deutschen Hochschulen gelingen kann. Eine Teilnahme zur Konferenz ist nur auf Einladung möglich.
    Interessierte können sich an Riccarda Retsch wenden: riccarda.retsch(at)nachhaltigkeitsrat.de

    Weiter Veranstaltungen finden Sie hier.

  • Lesetipp: Nachhaltigkeit als soziale Innovation - Eine Anwendung der Diffusionstheorie auf Hochschulen

    Die Implementierung von Nachhaltigkeit an Hochschulen wird zunehmend von studentischen Initiativen vorangetrieben. Sie können Brücken zwischen den verschiedenen Statusgruppen an den Hochschulen bauen und Nachhaltigkeitsprojekte initiieren und vorantreiben. In der Abschluss-Arbeit von Nadine Richter (FH Dortmund, Sozialwesen) wird die Wirkweise dieses studentischen Nachhaltigkeitsengagements im Sinne der Verbreiterung der sozialen Innovation Nachhaltigkeit in der Hochschule beschrieben und empirisch untersucht. Dazu wurden auf Grundlage der Diffusionstheorie von Rogers leitfadengestützte ExpertInneninterviews mit Mitgliedern aus studentischen Nachhaltigkeitsinitiativen geführt und ausgewertet.
    Die Arbeit kann auf dem Server der Fachhochschule Dortmund hier heruntergeladen werden.
    Mehr Lesetipps erhalten Sie hier.
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Einführung in das Buch "Transformative Wissenschaft"


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