szmmctag

  • Treffen der AG Hochschule und Nachhaltigkeit am 19.03. in Hamburg

    Das Kompetenzzentrum Nachhaltigkeit der Universität Hamburg lädt zu dem nächsten Treffen der AG Hochschule und Nachhaltigkeit am 19.3.2015 (11-16 Uhr) ein. Im Mittelpunkt soll das Thema Nachhaltigkeitskodex für Hochschulen stehen. Dieses Werkzeug zur Nachhaltigkeitsberichterstattung wurde vom Rat für Nachhaltigkeit für Unternehmen entwickelt und es soll im Rahmen des Treffens diskutiert werden, wie es auf Hochschulen übertragen werden kann. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung hat in seiner jüngsten Sitzung ein weiteres Engagement in den Bestrebungen um mehr Nachhaltigkeit an Hochschulen beschlossen. Bereits im letzten Jahr hatte er eine große Konferenz veranstaltet: "Vom Piloten zum Standard: Nachhaltigkeit in Forschung, Lehre und Betrieb implementieren".
    Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme an der Veranstaltung haben, können Sie sich unter dem diesem Link unter Angabe Ihrer E-Mail-Adresse eintragen.
     
  • "Managementverantwortliche inter- und transdisziplinaerer Verbuende - Rollen, Kompetenzen, Karrieren" - Call for Paper in der Zeitschrift "Forschung. Politik - Strategie - Management"

    In der Zeitschrift "Forschung. Politik - Strategie - Management" wird ein Special Issue "Managementverantwortliche inter- und transdisziplinärer Verbünde – Rollen, Kompetenzen, Karrieren" gestaltet. GastherausgeberInnen sind Rico Defila, Antonietta Di Giulio und Michael Scheuerman. Die HerausgeberInnen lenken mit dem Special Issue den Blick auf diejenigen Personen, die inter- und transdisziplinäre Forschungsprozesse in Forschungsverbünden gestalten. Diese Personen benötigen sowohl eine auf den jeweiligen Forschungsschwerpunkt als auch auf Inter- bzw. Transdisziplinarität bezogene sachliche und methodische Expertise. Ihre Rollen, Kompetenzen und Karrieren wurden jedoch in der bisherigen Forschungsliteratur kaum beleuchtet.
    Frist für die Einreichung von Abstracts (deutsch oder englisch) ist der 6. März 2015.

    Ausführlichere Informationen zur Zeitschrift und zum Call for Paper sind hier zu finden.

  • Call for Papers: Wirkungsevaluation umweltpsychologischer Interventionen

    UmweltpsychologInnen versuchen, häufig zusammen mit kommunalen oder zivilgesellschaftlichen Akteuren an der Gestaltung einer zukunftsfähigen Gesellschaft mitzuwirken und durch sozialwissenschaftlich fundierte Interventionen konkrete gesellschaftliche Transformationsprozesse zu verstehen und zu gestalten. Mit diesem doppelten Anspruch des forschenden Intervenierens können sie auch für die Nachhaltigkeitswissenschaften wichtige inhaltliche und methodische Impulse setzen. Inwieweit umweltpsychologische Interventionen tatsächlich die gewünschte Wirkung erzielen, lässt sich aus der Sicht der Umweltpsychologie mithilfe einer Wirkungsevaluation feststellen. Die Zeitschrift "Umweltpsychologie" widmet ihre Ausgabe im Frühjahr 2015 dem Schwerpunktheft  Wirkungsevaluation, Überprüfung der Wirksamkeit und Wirkungsweise umweltpsychologischer Interventionen.
    Einsendeschluss für Beiträge ist der 15.06.2015. Den ausführlichen Call for Paper finden Sie hier.

  • People and the Planet in the Anthropocene - Transformationskonferenz des Stockholm Resilience Centre

    Vom 05. bis 07. Oktober 2015 wird vom Stockholm Resilience Centre die internationale Konferenz "Transformation - People and the Planet in the Anthropocene" organisiert. Ziel der Konferenz ist es ein inter- und transdisziplinäres Verständnis über systemische Veränderungen und grundlegende Neuausrichungen in den Mensch-Umwelt-Beziehungen zu bekommen und den Herausforderungen des Anthropozän zu begegnen. Wissenschaftliche Beiträge können in vier verschiedenen Themensträngen bis zum 20. März eingereicht werden:

    - Patterns of transformations

    - Scaling up for transformative impact

    - The role of change agents in sustainability transformations

    - New and emerging approaches for studying sustainability transformations

    Den ausführlichen Call for Paper finden Sie hier.

  • Freie Universität Berlin wird für den Aufbau eines neuen internationalen Netzwerks zu Nachhaltigkeit und Hochschulen gefördert

    Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat der Freien Universität Berlin rund eine Million Euro für den Aufbau einer strategischen Partnerschaft unter dem Namen "University Alliance for Sustainability" bewilligt. Die vier Partneruniversitäten (Hebrew University of Jerusalem (Israel), University of British Columbia (Kanada), St. Petersburg State University (Russland) und die Peking University (China)) werden das Thema "Nachhaltigkeit" als Querschnittsthema für ihre Zusammenarbeit in Forschung, Lehre und Campus-Management nutzen.

    "Die University Alliance for Sustainability wird die komplementären Stärken der internationalen Partner nutzen, um gemeinsame Forschungs- und Lehrprojekte zu entwickeln, Hochschulangehörigen den Austausch zu ermöglichen und das interinstitutionelle Lernen in Hinblick auf Managementfragen zu fördern. Hierzu sollen beispielsweise Studien- und Promotionsprogramme gemeinsam mit den Partneruniversitäten entwickelt werden. Studierenden soll es ermöglicht werden, ihre Initiativen zu vernetzen. Eingerichtet werden sollen Forschungsaufenthalte für etablierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Sommerschulen für Promovierende, Tagungen für Verwaltungskräfte rund um das Thema "Green Campus" und erweiterte Möglichkeiten für Studien- und Praktikumsaufenthalte." (Pressemitteilung der FU Berlin)

    Mehr Informationen erhalten Sie hier.

  • Call for Papers: Nachhaltigkeitswissenschaften und die Suche nach neuen Wissensregimen

    Die Nachwuchsgruppe EnergyCultures veranstaltet in Kooperation mit dem Europäischen Zentrum für Nachhaltigkeitsforschung | ECS am 29. und 30. April an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen einen Workshop zum Thema Nachhaltigkeitswissenschaften und die Suche nach neuen Wissensregimen.

    Der Workshop untersucht die Entwicklungslinien, Bedingungen und Anforderungen an eine entstehende transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung. Eingeladen werden Beiträge, die die epistemische Ordnung solch einer "transformativen Wissenschaft" wie auch deren Beziehung zu Gesellschaft und Politik im Allgemeinen empirisch und theoretisch untersuchen.

    Vorschläge (ca. 300 Wörter) für Beiträge können bis zum 1. März per Email eingereicht werden an thomas.pfister@zu.de. Abhängig von den Beiträgen besteht die Absicht die Ergebnisse im Nachgang des Workshops zu publizieren.

    Teilnehmerinnen und Teilnehmer ohne eigene Reisemittel können von den Veranstaltern zumindest anteilig unterstützt werden. Dazu soll mit der Anmeldung eine Aufstellung der anfallenden Reisekosten aufgelistet werden.

    Den ausführlichen Call for Papers erhalten Sie hier:
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  • Zum Erhalt der Vielfalt im Wissenschaftssystem: Diskussionsbeitrag zur Schließung der Interfakultären Koordinationsstelle für Allgemeine Ökologie an der Universität Bern

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    Mandy Singer-Brodowski
    Antonietta Di Giulio
    Dr. Antonietta Di Giulio
    Universität Basel, MGU

    Zu Ende des Jahres 2013 wurde die
    "Interfakultäre Koordinationsstelle für Allgemeine Ökologie" (IKAÖ) an der Universität Bern nach 25 Jahren erfolgreicher Forschung und Lehre aufgelöst. 2014/15 beendet auch das "Forum für Allgemeine Ökologie", das Aufsichtsgremium der IKAÖ, seine Tätigkeit, und die letzten Studierenden schließen ihr Studium in Allgemeiner Ökologie ab. Ein Teil der Aufgaben der IKAÖ wurde vom Centre for Development and Environment (CDE) der Universität Bern übernommen.
    Die rund 30 MitarbeiterInnen der IKAÖ aus verschiedenen Disziplinen namentlich der Sozial- und Geisteswissenschaften beschäftigten sich inter- und transdisziplinär mit Fragen der Mensch-Umwelt-Beziehung und mit Umweltproblemen im Kontext einer Nachhaltigen Entwicklung (zur Entstehung und Institutionalisierung der Allgemeinen Ökologie an der Universität Bern s. Defila/DiGiulio 2007). Ihre Arbeiten haben dabei national und international immer wieder großes Interesse erfahren.
    Die Auflösung eines solchen universitären Komptenzzentrums (mit eigenem Lehrstuhl) für transdisziplinäre Forschung und Lehre entspricht einem allgemeinen Trend in der Wissenschaft, den z.B. der BUND als  "Artensterben ganz besonderer Art" bezeichnete (vgl. 2012, S. 7). Eine Analyse dieses Verlusts an "Biodiversität" im schweizerischen Wissenschaftssystem (ein alternativer Weg zur Auflösung der Einheit wurde in Basel mit der Transformation des Programms Mensch Gesellschaft Umwelt (MGU) beschritten) kann auch für die Diskussion in Deutschland aufschlussreich sein, denn beide "Ökosysteme" weisen strukturelle Ähnlichkeiten auf in der Stellung der Nachhaltigkeitsforschung und -lehre. Dazu sollen im Folgenden einige Punkte dargelegt werden.

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  • Netzwerktreffen des "Future Earth Early Career Scientist Network" zum Thema Methoden transdisziplinaerer Forschung

    Am 23. und 24.3.2015 wird in Tübingen das Netzwerktreffen der Early Career Scientists im Rahmen der Initiative Future Earth statt finden. Auf dem Treffen sollen die methodischen Herausforderungen im Rahmen von Future Earth im Mittelpunkt stehen. Dazu sind ExpertInnen der transdisziplinären Nachhaltigkeitswissenschaften eingeladen, wie Dr. Daniela Gottschlich (Universität Lüneburg) und Prof. Dr. Martina Padmanabhan (Universität Passau) - beide ehemalige NachwuchsforschungsgruppenleiterInnen im Rahmen der Sozial-ökologischen Forschung. Darüber hinaus werden Dr. Johannes Karte (DFG) über die Möglichkeiten der Förderungen transdisziplinärer Projekte durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft und Dr. Bettina Schmalzbauer (DKN Future Earth Sekretariat) über die Entwicklungen bei Future Earth berichten. Die Veranstaltung ist kostenlos.
    Eine formlose Anmeldung ist bis zum 15.2.2015 möglich unter: simon.meisch@uni-tuebingen.de an.
    Es besteht auch die Möglichkeit eine konkrete Thematik im Rahmen des Schwerpunktes zu besprechen. Dazu soll mit der Anmeldung eine kurze Skizze zur der Fragestellung (maximal 500 Worte) eingereicht werden.
    Das Programm der Veranstaltung finden Sie hier:
    Programm_ECS_FE_Transdisziplinarität

  • Ausschreibung zu transdisziplinären Forschernachwuchsgruppen im Rahmen der Sozial-ökologischen Forschung

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat im Rahmen des Förderschwerpunkts der Sozial-ökologischen Forschung die Förderung von transdisziplinären Forschernachwuchsgruppen ausgeschrieben. Ziel dieser "Infrastrukturförderung" ist vor allem die Weiterentwicklung von personellen und institutionellen Kapazitäten für eine transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung in Deutschland. Die bisherigen Förderinitiativen zu Nachwuchsgruppen im Rahmen der SOEF mit Start in 2002 und 2008 haben erheblich zu einem Capacity Building für eine transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung beigetragen (siehe Hintergrund-Information unten).
    Antragsteller können Hochschulen oder außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sein, die Förderdauer erstreckt sich auf 5 Jahre und erfährt nach dem ersten Jahr eine Zwischenevaluation. Die komplette Ausschreibung können Sie hier lesen.




    Hintergrund: Nachwuchsförderung im Programm Sozial-ökologische Forschung

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert seit 13 Jahren Nachwuchsgruppen der Sozial-ökologischen Forschung. Eine Evaluation der beiden bisherigen Förderphasen, an denen die Ecornet-Institute mit insgesamt zehn Projekten beteiligt waren, kam zu dem Ergebnis, dass die SÖF-Nachwuchsgruppen überaus positiv bewertet werden. Die ausführliche Bilanzierung wurde bereits 2013 vom Projektträger im DLR durchgeführt und steht auf www.fona.de/de/9880 zum Download bereit. Grundlage war eine Befragung der Gruppenmitglieder und der beteiligten Institutionen.

    Wichtige Alleinstellungsmerkmale sind:

    •         Förderung von Kompetenzen der transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung
    •         Natur- und Sozialwissenschaften übergreifender Ansatz
    •         Zusammenarbeit von Hochschulen und außeruniversitären Instituten
    •         Beteiligung von Praxispartnern und Zivilgesellschaft
    •         Thematische Offenheit

    Aus den bisherigen Nachwuchsgruppen sind bereits zehn ordentliche Professuren und zwölf weitere Professuren hervorgegangen (Stand Februar 2015). Rund drei Viertel der Gruppenmitglieder arbeiten nach Ende der Förderung in einer wissenschaftlichen Einrichtung – das ist deutlich mehr als der bundesweite Durchschnitt.

    In der neuen Bekanntmachung greift das BMBF Verbesserungsvorschläge aus der Evaluation der bisherigen Förderung auf.

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  • "Gesellschaft spaltet Wissenschaft" - Kommentar von Manfred Ronzheimer zur verschobenen Abstimmung der Empfehlungen des Wissenschaftsrates in der taz

    In der taz vom 05.02. kommentiert Manfred Ronzheimer die verschobene Abstimmung des Wissenschaftsrates über die Empfehlungen der Arbeitsgruppe "Große gesellschaftliche Herausforderungen". Die Diskussion über die Ansprüche der Gesellschaft an die Wissenschaft und damit verbunden das Empfehlungspapier erweisen sich als große Herausforderung für den Wissenschaftsrat selbst, so Ronzheimer. Er verdeutlicht mit Verweis auf einen Beitrag in der duz vom Januar 2015 weiterhin die besondere Rolle von Wolfgang Marquardt (ehemaliger Leiter des Wissenschaftsrates) und dessen Engagement für die Arbeitsgruppe und das Papier. Dass trotz dieser besonderen Themen-Schirmherrschaft bisher keine Einigkeit über das Papier entsteht, zeigt nicht zuletzt wie kontrovers das Thema wissenschaftspolitisch diskutiert wird. Ronzheimer zitiert einen Kommentar von Uwe Schneidewind, der die Verschiebung der Empfehlungen letztlich für eine gute Nachricht hält. Dadurch wird der wichtigen Diskussion über einen konstruktiven Umgang der Wissenschaft mit den großen gesellschaftlichen Herausforderungen mehr Zeit gegeben und weitere Akteure werden eingeladen sich daran zu beteiligen.

    Den Beitrag von Manfred Ronzheimer können Sie hier lesen.
    Mehr Diskussionsbeiträge finden Sie hier.

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