szmmctag

  • Nachhaltigkeit als soziale Innovation - Eine Anwendung der Diffusionstheorie auf Hochschulen

    Die Implementierung von Nachhaltigkeit an Hochschulen wird zunehmend von studentischen Initiativen vorangetrieben. Sie können Brücken zwischen den verschiedenen Statusgruppen an den Hochschulen bauen und Nachhaltigkeitsprojekte initiieren und vorantreiben. In der Abschluss-Arbeit von Nadine Richter (FH Dortmund, Sozialwesen) wird die Wirkweise dieses studentischen Nachhaltigkeitsengagements im Sinne der Verbreiterung der sozialen Innovation Nachhaltigkeit in der Hochschule beschrieben und empirisch untersucht. Dazu wurden auf Grundlage der Diffusionstheorie von Rogers leitfadengestützte ExpertInneninterviews mit Mitgliedern aus studentischen Nachhaltigkeitsinitiativen geführt und ausgewertet.
    Die Arbeit kann auf dem Server der Fachhochschule Dortmund hier heruntergeladen werden.
  • Wissenschafts- und Hochschulfreiheit und die großen gesellschaftlichen Herausforderungen - Videos des Workshops "Autonomie der Hochschulen" an der Universität Bonn

    Wie sich die gesellschaftliche Aufgabe der Wissenschaft und die Autonomie der Hochschulen zueinander verhalten, wird häufig sehr zugespitzt diskutiert. Der Workshop "Autonomie der Hochschulen" in der Diskussionsreihe "Zur Zukunft der Universität" hat am 7. Juli 2014 in Bonn das multidimensionale Beziehungsgeflecht von Wissenschaft, Wissenschaftspolitik und Politik der Wissenschaft beleuchtet. Die Workshop-Beiträge sind als Videos im YouTube-Kanal der Universität Bonn verfügbar. Darunter auch der Vortrag von Prof. Dr. Uwe Schneidewind "Wissenschafts- und Hochschulfreiheit und die großen gesellschaftlichen Herausforderungen - Liebes- oder Konfliktbeziehung?" sowie seine anschließende Diskussion mit Prof. Dr. Peter Strohschneider, Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
    Die per Video aufgezeichneten Vorträge und Diskussionen können über die Veranstaltungs-Seite der Universität Bonn angesehen werden.
  • Diskussionsbeitrag von Armin Grunwald über die Rolle der Nationalen Akademie der Wissenschaften

    Aktuell findet eine intensive Debatte über das Für und Wider eines Chief Scientific Advisors auf europäischer Ebene statt. Im Kern geht es um die Frage, ob es die eine bündelnde Stimme der Wissenschaft auf europäischer oder nationaler Ebene geben kann. Armin Grunwald hat im Jahr 2008 anlässlich der Gründung der deutschen Nationalen Akademie der Wissenschaften, die mit einem ähnlichen Anspruch gegründet wurde, eine treffende Analyse zu dieser Frage vorgelegt. Darin macht er deutlich, dass die Idee der "einen Stimme" eine gefährliche Illusion ist. Aufgabe von Wissenschaft kann nur "aufklärende Vorarbeit" im Sinne einer "Vorwegnahme einer allgemeinen gesellschaftlichen Debatte" mit all ihren (inter)disziplinären Widersprüchen, offenen Flanken und involvierten Werturteile sein.
    Der ganze Beitrag von Armin Grundwald
    in der GAIA 3/ 2008 kann hier heruntergeladen werden:
    GAIA3_2008_298_301_Grunwald

    Mehr Diskussionsbeiträge finden Sie hier.

  • Leuphana Energie-Forum am 17.09.2014 an der Universität Lüneburg

    Unter dem Titel "Vernetzt. Regionale Lösungen für die Energiewende" öffnet das Leuphana Energieforum am 17. September 2014 zum dritten Mal seine Pforten. Der ehemalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer, die SPD-Bundestagsabgeordnete Nina Scheer sowie der Leiter der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen Lothar Nolte haben ihre Teilnahme zugesagt. Basierend auf aktuellen Entwicklungen und neuen Forschungsergebnissen werden Lösungsvorschläge zur nachhaltigen Umgestaltung des Energiesystems aufgezeigt. Dazu sind Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft auf den Campus Scharnhorststraße der Leuphana Universität Lüneburg eingeladen. Das Programm bietet insbesondere regionalen Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten zur Vernetzung.
    Informationen zum Programm und zur Anmeldung erhalten Sie hier.
  • Die Wissenschaft braucht mehr Demokratie - Essay in "Bild der Wissenschaft"

    Vor einem stärkeren Einfluss der Zivilgesellschaft auf die Wissenschaft warnte Professor Günter Stock, Präsident der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, auf dem diesjährigen Leibniztag. Er sieht die Autonomie der Wissenschaft in Gefahr. In der neuen Ausgabe von "Bild der Wissenschaft" widerspricht Uwe Schneidewind in seinem Essay "Die Wissenschaft braucht mehr Demokratie": Eine Rechtfertigungspflicht gegenüber nicht-wissenschaftlichen gesellschaftlichen Perspektiven würde der Wissenschaft intellektuell nicht schaden, sondern nützen.

    Der komplette Beitrag ist abrufbar unter: http://wupperinst.org/info/details/wi/a/s/ad/2711/
    Mehr Diskussionsbeiträge können Sie hier lesen.

  • Call for Abstracts zur Konferenz "Education for Sustainability in Higher Education - Achievements and Prospects"

    Am 8. Januar 2015 findet an der Plymouth University, England, die Konferenz "Education for Sustainability in Higher Education - Achievements and Prospects" statt. Sie wird vom "Centre for Sustainable Futures" und "PedRIO" organisiert. Die Konferenz wird eine Rückschau auf 10 Jahre "Higher Education for Sustainable Development" in Großbritannien geben und vor allem die Ebenen von innovativer und kreativer Lehre für Nachhaltigkeit in den Blick nehmen. "This conference will bring together, showcase, and celebrate achievements in sustainability-related teaching and learning, Continuing Professional Development (CPD), pedagogic research, resource development, hybrid learning space design, and whole institutional change." (Konferenz-Ankündigung)
    Abstracts zu wissenschaftlichen Beiträgen im Umfang von maximal  500 Wörtern können bis zum 12.09. eingereicht werden, zu folgenden Themen:

    • ESD Pedagogy: Criticality, Creativity and Collaboration
    • Innovative Learning Spaces for sustainability education 
    • Towards the Sustainable University 
    Mehr Informationen zur Konferenz und zum Einreich-Prozedere für Abstracts erhalten Sie hier.
  • Save the Date für den internationalen studentischen Kongress Sozial-Ökologische Hochschule

    Vom 04. bis 07. Juni 2015 soll an der TU Berlin der "Internationale Studentische Kongress Sozial-Ökologische Hochschule" stattfinden. Er soll in Kooperation mit Uni-internen und -externen Akteuren aus sozialen, ökologischen bzw. nachhaltigen Zusammenhängen organisiert werden. Zur aktiven Mitgestaltung des Kongresses lädt das bisherige Kongressteam zu einem ersten Vorbereitungstreffen am 9. September 2014 um 19:00 Uhr an die TU-Berlin ein.

    Ort: TU-Berlin Erweiterungsbau, Raum EB 012, Str. des 17. Juni 145, 10623 Berlin
    Kontakt-eMail: PWhoch2{at}Studi-Engagement.de
    Ziel des Kongresses soll es sein, möglichst viele internationale studentisch Engagierte zusammenzubringen zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung:

    • aktuelle Umschau studentischer Nachhaltigkeits-Initiativen in- und außerhalb der Hochschulen
    • Kooperation von Uni und Gesellschaft
    • Selbstbestimmung – studentische Lehre und Forschung – eigene Motivation finden
    • coole Projekte kennenlernen und weiterentwickeln
    • mehr Praxis & Spaß im Studium – SoftSkills
    • Diskussion über eine Verbesserung der Lehre & Beiträge zu einer sozialökologischen Gesellschaft
    • Empowerment – Wie können sich Initiativen besser aufstellen (Orga, Methoden, Finanzierung etc.)
    • Entschleunigung des Studiums & mehr Flexibilität
    • eigene Ideen entwickeln & gemeinsam verwirklichen

    Um den Kongress möglichst partizipativ zu gestalten und eine Reihe von Initiativen möglichst frühzeitig einzubinden, ist eine Beteiligung in der Organisation erwünscht.

  • Internationale Studie zu Higher Education for Sustainable Development

    Ein internationales Expertenkonsortium aus österreichischen, deutschen und japanischen Hochschulen, sowie der International Association of Universities führt derzeit eine Studie zum Stand der Integration Nachhaltiger Entwicklung in Hochschulen durch. Vor dem Hintergrund des Auslaufens der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" und dem Übergang in das kommende Weltaktionsprogramm soll die Befragung Erkenntnisse zum Stand, den relevanten Stakeholdern und den Erfolgskriterien für eine Integration von Nachhaltiger Entwicklung in der internationalen Hochschullandschaft geben und Empfehlungen zu weiteren Strategien generieren.
    Zur Umfrage gelangen Sie hier.
  • BürgerInnen wollen mehr Beteiligung an Wissenschaft - Ergebnis des Wissenschaftsbarometers

    Das Wissenschaftsbarometer im Auftrag von Wissenschaft im Dialog zeigt, dass die deutsche Bevölkerung ein großes Interesse an Forschung und Wissenschaft hat und stärker in Entscheidungen über Wissenschaft einbezogen werden möchte.

    "Fast zwei Drittel der Befragten gaben an, dass sie manchmal oder oft Artikel zu wissenschaftlichen Themen lesen und 40 Prozent besuchten im vergangenen Jahr mindestens einmal ein Wissenschafts- oder Technikmuseum. Ein Drittel der Deutschen kann sich vorstellen, aktiv an einem Citizen Science-Projekt mitzuarbeiten und gemeinsam mit Wissenschaftlern ein Forschungsprojekt voranzubringen. Diese enorme Bereitschaft und das allgemein große Interesse an Forschung wertet Markus Weißkopf, Geschäftsführer von Wissenschaft im Dialog, als Hinweis dafür, „dass die Wissenschaftskommunikation mit ihren Angeboten auf eine große Nachfrage trifft und die Bürger stärker in die Weiterentwicklung der Wissenschaft eingebunden werden sollten“. (IDW Meldung vom 28.07.2014)

    Interessant sind auch die Aussagen zum Vertrauen der Befragten in spezielle Forschungsbereiche. Während ca. 40% der Befragten den Aussagen der wissenschaftlichen ExpertInnen im Bereich Erneuerbare Energien oder Klimawandel trauen, sind es im Bereich der Grünen Gentechnik nur 16 %. Darüber hinaus haben 47 % der Befragten den Eindruck nicht genügend in Entscheidungen über Forschung und Wissenschaft mit einbezogen zu werden.

    Die gesamte Umfrage kann hier eingesehen werden.

  • Research for a Post-Carbon Future, 17.09.2014, Berlin

    Das Ecologic Institute lädt ein zu der wissenschaftlichen Konferenz Research for a Post-Carbon Future am 17.09.2014 in Berlin. Die EU hat die Reduktion von CO2 als wesentliches Ziel für die europäischen Gesellschaften formuliert. Manche Staaten haben in diesem Bereich bereits einige Fortschritte gemacht. Dennoch gibt es viele technologische, politische, gesellschaftliche, wirtschaftliche und verhaltensbezogene Hürden um solch eine umfassende Transformation zu erreichen. Auf der Konferenz soll mit ExpertInnen aus Politik und Wissenschaft diskutiert werden, wie die Energie-Transformation gelingen kann, welche Treiber und Hürden es gibt und wie der Fortschritt in diesem Prozess gemessen werden kann.
    Die Konferenzsprache ist englisch. Eine Anmeldung zur Konferenz kann hier vorgenommen werden.
    Fragen können an diesen Adresse gesandt werden: post-carbonconference@ecologic-events.eu.

Ecornet


Einführung in das Buch "Transformative Wissenschaft"


Titel Seiteninhalt

Footer:

Die auf diesen Webseiten sichtbaren Daten und Inhalte stammen vom Blog-Inhaber, blog.de ist für die Inhalte dieser Webseiten nicht verantwortlich.